Charly entspannt im Park!



Die Sonne lacht vom Himmel und die Außentemperatur beträgt angenehme 25 Grad.
Dieses Wetter nutzen Charly und ich zu einem Spaziergang im Park. Charly liebt es im Park herumzustöbern. Neugierig beobachtet er die Kinder beim Schaukeln und Rutschen und würde am liebsten zu ihnen sausen und mitspielen. Leider ist im Park Leinenpflicht und ich halte mich als verantwortungsbewusste Hundebesitzerin strikt daran. Das sehen nicht alle so.
Müde vom herumlaufen lassen sich mein kleiner Racker und ich auf einer Bank nieder und strecken die Füße und die Pfoten mit einem wohligen Seufzer von uns. Gemeinsam dösen wir vor uns hin, als ich plötzlich einen Mann mit seinem Hund auf uns zukommen sehe.
Och nee, muss das jetzt sein?! Zu meiner Schande muss ich gestehen, dass Charly manchmal mit Hunden ein Problem hat. Nur kann ich nie im voraus sagen, bei welchem Hund. Alarmiert setzte ich mich kerzengerade hin und nehme die Leine fest in die Hand. Im letzten Moment fällt mir ein, dass das keine gute Idee ist, denn dadurch mache ich Charly erst recht auf den Hund aufmerksam. So ein Mist! Sofort lasse ich meinen Arm locker herunterbaumeln.
Aber da ist es schon zu spät. Charly hat den Hund entdeckt. Sein Nackenfell richtet sich auf und sein Körper wird stocksteif. Oh oh, ... das ist gar nicht gut. Mein Adrenalinpegel schießt in die Höhe und ich verfalle ihn Panik. Der Mann mit dem Hund ist nur mehr wenige Schritte von uns entfernt. Schnell flüchte ich mit Charly hinter die Parkbank und bemerke aus den Augenwinkeln, dass der andere Hund nicht angeleint ist. Das gibt Ärger!
Als sie bei uns ankommen bricht die Hölle los. Bellen, jaulen, knurren, zerkratzte Schienbeine (meine) und ich mitten drin in diesem Supergau. Zu meiner Beschämung muss ich sagen, dass der andere Hund die Ruhe selbst ist. Kein Laut kommt über seine Lippen. Vor der Bank bleibt der Mann stehen und meint mit einem spöttischen Grinsen im Gesicht:

"Meeeeiner ist gaaaaanz brav."

Und geht gelassen weiter. Und ich würde ihn am liebsten ungespitzt in den Boden rammen. Nur mit Mühe kann ich mich zurückhalten.

Sonja und Charly

Wenn ihr noch mehr Geschichten von Charly lesen wollt, schaut doch einmal bei  http://issnruede.de/hat-charly-floehe/vorbei.

Kommentare:

  1. Liebe Sonja,

    leider passieren solche Geschichten immer wieder ... und sind wirklich ärgerlich :) Natürlich ist es nicht schön für Dich, wenn Charly so reagiert - aber Du wärst viel entspannter geblieben, wenn der andere Hund angeleint gewesen wäre und Charly vielleicht auch.
    Obwohl wir wirklich schon lange Hunde haben bin ich mittlerweile oft soweit, dass ich anderen Hundehaltern bewusst aus dem Weg gehe, weil ich mich dann eben nicht ärgern muss - traurig, aber wahr. Wobei das natürlich auch keine Lösung ist ;)

    Liebe Grüße,
    Isabella mit Damon und Cara

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  2. Ja, diese ungewollten Hundebegegnungen kennen wir. In meinen Augen hätte der Mann allerdings merken können, dass ihr keinen Hundekontakt wünscht. Punkt. Da muss man(n) nicht stehen bleiben und blöde Bemerkungen von sich geben, sondern vielleicht seinen Hund zu sich rufen und weiter gehen! Das wird aber wahrscheinlich nie so sein ^^

    Liebste Grüße

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    1. Hallo Isabella und Lilly,
      danke für die netten Worte. Jetzt bin ich ein wenig beruhigt, dass es nicht nur mir so geht.
      Liebe Grüße
      Sonja und Charly

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