Jahresrückblick!






Jahresrückblick


Frauchen meint, dass es heute an der Zeit ist, auf das alte Jahr zurückzublicken. Sie drückt mir eiskalt einen Zettel in die Hand und meint, dass ich ihn euch vorlesen soll. Des lieben Friedens willen mache ich ihr diese Freude. Ich verstehe dieses Theater nicht ganz, aber sie ist schließlich der Boss.

Jänner
Charly durfte freilaufen und hat es schamlos ausgenutzt.
Nee, Frauchen so kann man das nicht sagen. Ich habe das Feld nach Rehkötteln abgesucht, als plötzlich ein Hase meinen Weg gekreuzt hat. Mhmmm, wie der geduftet hat. Da musste ich mich doch an sein Hinterteil heften und mit ihm über das Feld preschen. Ganz logisch. Ich kann überhaupt nichts dafür. *unschuldig mit den Augen roll*

Februar
Charly hat sein Mäntelchen geschreddert.
Nicht schon wieder dieses Thema. Du  Frauchen, ich bin ein Hund. Und ich habe ein Fell. Zumindest jammerst du immer lautstark, dass so viele Haare von mir im Haus herumfliegen. Also, warum bitte schön, soll ich einen Mantel tragen? Wie du weißt, stamme ich vom Wolf ab. Hast du schon einmal einen Wolf mit einem schnicken Mäntelchen durch den Wald hüpfen sehen? Gell, bei dieser Vorstellung musst sogar du lachen. *hi hi*

März
Charly hat die Geburtstagstorte von seiner kleinen *Schwester* heimlich gefuttert.
Ach nee Frauchen, dieses Thema haben wir schon lange durch. *nein Charly, lies weiter*
Da kann doch ich nichts dafür, dass auf der Torte lauter kleine Karotten lagen und mir verführerisch zuzwinkerten. *bleib bei der Wahrheit, Charly* Ich sage doch die Wahrheit. Die haben mir ganz frech zugezwinkert und als ich neugierig näherkam, sind sie einfach in mein Maul gehopst. *eifrig nick*

April
Charly hatte Besuch von der Hundetrainerin
*hmpf*

Mai
Charly lernte, wer hier im Haus das Sagen hat.
*hi hi, Frauchen glaubt fest daran, dass sie der Chef ist.* 

Juni
Siehe oben
Wenn noch einmal jemand das Wort *Hundetrainerin* sagt, flippe ich aus. Frauchen ist voll von der Rolle, seit sie hier gewesen ist. Hallo, ich bin doch ein Rüde, da ist es doch glasklar, dass ich im Haus bestimme, wer auf die Couch darf. Oder wer unser Haus betritt. Oder was ich heute Abend zum Fressen bekomme.

Juli
Charly darf nicht mit in den Urlaub
Frauchen glaubt doch allen Ernstes, dass ich traurig darüber war. Nee, das war die beste und aufregendste Woche meines Lebens. Bis zum Mittagessen mit meinen *Schwestern* chillen. Danach gemütlich mit ihnen am Tisch frühstücken. Mhmm, der Schinken schmeckt echt lecker. Und jeden Abend bis in die finstere Nacht hinein Party feiern. *Juhuuuu*
Na ja, ich weiß jetzt, warum den Zweibeinern nach so einer Fete immer der Kopf brummt. *kopfnick*

August
Charly jagt Enten
Äh Frauchen, die sind in meinem See geschwommen!!! Genau vor meiner Nase. Da hat sich mein Maul von ganz alleine geöffnet und beim Vorbeischwimmen eine Ente geschnappt und mit ihr das Weite gesucht. Ich habe noch laut gerufen, lass sie sofort fallen. Aber meine Schnauze wollte einfach nicht hören. Du musst aber noch dazuschreiben, dass außer einer leichten Schnappatmung und ein paar Federn weniger die Ente sehr glimpflich davongekommen ist. Ich bin doch kein Mörder. Obwohl, einen klitzekleinen Moment habe ich schon mit den Gedanken gespielt, sie mir samt den Federn einzuverleiben. Aber nur ganz kurz. Ehrlich. *augenzwinker*

September
Du Frauchen, das wird mir jetzt zu bunt mit deinem Jahresrückblick. Und außerdem muss ich jetzt ganz dringend in den Garten, um dort nach dem Rechten zu sehen ….

Bis zum 8. Jänner machen Charly und ich eine kleine Blogpause. 


Wir wünschen unseren Lesern einen guten Rutsch ins neue Jahr und wir hoffen, dass wir uns im Jahr 2015 wiedersehen. 


Sonja und Charly

Weihnachtsgeschenk!


Leider hinke wir mit dem Erzählen ein wenig hinterher. Frauchen kommt nach den Feiertagen nur langsam wieder in die Gänge. Darum habe ich mir heute einfach den Laptop gekrallt und berichte euch selbst von Heiligabend.





Meine Zweibeiner wuseln schon seit den frühen Morgenstunden um den Baum herum und hängen bunte Kugeln und Strohsterne auf die Zweige. Ich habe mir derweil einen sicheren Beobachtungsposten auf der Couch gesucht. Nicht, dass ich noch unter ihre Füße gerate. So verwirrt, wie sie heute sind. Frauchen hätte heute morgen doch tatsächlich beinahe mein Frühstück vergessen.  *seufz*











Ich  halte lieber noch ein kleines Schläfchen, damit ich den Weihachtsmann später auf frischer Tat ertappen kann. Da wird Frauchen Augen machen.
















Nee, den Weihnachtsmann habe ich nicht gesehen, aber er hat mir ein rotes Päckchen unter dem Baum da gelassen. Vielleicht habe ich im nächsten Jahr mehr Glück. Jetzt finde ich erste einmal heraus, was in dem Päckchen steckt. 























Was zum Futtern ist es nicht. Ob der Weihnachtsmann daran gedacht hat, dass ich mir ein Rentier wünsche? Weich genug wäre es. Frauchen komm schnell her, du musst mir beim dämlichen Geschenkspapier helfen. Ich bekomme es einfach nicht auf.


















Juhuuuuu, ... es ist ein Re..., nein, äh, ... ein Bär. Ist doch wurscht, Hauptsache was zum Herumbeißen. Und beim nächsten Ausflug meiner Zweibeiner kann ich in Seelenruhe die Füllung herauspfriemeln. *hä hä*




















Es ist ein kleiner brauner Bär von Kong. Frauchen hat ihn aus einem ganz bestimmten Grund gekauft. Er ist nämlich innen drin mit einem starken Seil verstärkt. *Charly, den bekommst du nicht kaputt*. 

Hä hä, wetten schon, Frauchen.

Aber ich freue mich riesig über den Bären. Jeden Tag muss Frauchen ihn aus seinem Versteck hervorholen und mit mir spielen. Danke lieber Weihnachtsmann!!!

Und wenn ihr wissen wollt, wie mich Frauchen an den Feiertagen beschäftigt hat, dann klickt schnell hier vorbei.







Sonja und Charly

Besuch bei meiner Freundin Jenny!

Heute fahren wir zu meiner Freundin Jenny. Schnell ins Auto gehopst und ab geht die Fahrt. Frauchens Schwester hat uns zu einem Punsch eingeladen. Nein, den Punsch bekommen natürlich nur die Zweibeiner.

Schon an der Autotür werden wir überschwänglich von Jenny begrüßt. Schnell Frauchen, befreie mich endlich von diesem doofen Gurt. Ich muss sofort raus zu ihr.






Nanu, wo ist sie nur?


Zuerst flitzten wir eine Runde ums Haus.


 Huch, hat mich Jenny aber heute lieb.


Danach spielen wir drinnen weiter.



Frauchen schimpft, weil die Fotos so verwackelt sind. *Charly, jetzt halt doch endlich einmal still*


 Seht nur, wie meine Schlappohren fliegen. *hi hi*


Ich bin so klein, dass ich locker zwischen ihre Beine passe.


 Zum Schluss noch ein kleines Küsschen.*mhmmmm*


Du Frauchen, die liebe Jenny müssen wir ganz bald wieder besuchen.

Besucht ihr auch manchmal einen Hundekumpel?

Und wenn ihr wissen wollt, wie ich Charly an den Feiertagen bei Laune halte, dann schaut doch einmal bei Issn`Rüde vorbei.


Sonja und Charly


Juhuuuu, ich habe gewonnen!






Der Postmann hat gerade an der Haustür geklingelt. Und ihr werdet es nicht glauben, er hat mir ein Paket gebracht. Na ja, eigentlich steht Frauchens Name darauf. Aber die hat in letzter Zeit sooo viele Pakete bekommen, dass sie mir heute gnädigerweise erlaubt, das Paket zu öffnen.











Von wem ist denn das Paket nun? Huch, ist das klein geschrieben. Ich glaube, ich brauche bald eine Brille. Juhuuuu, von der lieben Sonny.

Was, ihr kennt diesen Blog noch nicht. Dann aber schnell einmal vorbeischnüffeln. Dort könnt ihr interessantes über Pferde und Hunde lesen.

Jetzt aber schnell das Paket aufreißen, bevor Frauchen es sich anders überlegt. Sie meinte ja vorhin, das ist überhaupt kein Paket, sondern ein größerer Brief. *hmpf*
Die ist nur neidisch, dass diesmal ich mit dem Auspacken dran bin.



 Mhmmmm, lecker. Eine ganze Packung Leckerlis nur für mich.


Und für Frauchen ein Buch. *hä hä*
Wer hat hier den Jocker gezogen?



Das Buch ist von der Autorin Nicole Röder und der Titel lautet

*Du gehörst zu mir. Die Bindung zum Hund spielend vertiefen.*

Frauchen ist zu Tränen gerührt. Dieses Buch kommt genau richtig. Endlich kann Frauchen spielend lernen, mich richtig zu verstehen. Und das allerbeste daran ist, dass wir in nächster Zeit gaaaanz viele neue Spiele lernen werden. *juhuuuu*

Danke liebe Sonny.

Kennt jemand das Buch schon?

Sonja und Charly


Mein allererster Besuch auf dem Weihnachtsmarkt!






Meine Zweibeiner und ich sind heute in die Stadt gefahren. Ich liebe die Stadt. Da kann ich nach Herzenslust schnuppern, ohne dass Frauchen immer gleich losmotzt. Die ist nämlich mit Schaufenstergucken beschäftigt. Herrlich. Und manchmal kann ich sogar an einer lecker duftenden Stelle drüberpinkeln. Und Frauchen merkt es nicht die Bohne. *hi hi*

Heute ich mächtig was los auf dem Gehsteig. Ich muss tierisch aufpassen, dass mir keiner auf die Pfoten tritt. So ein geschiebe und gewusele habe ich noch nie erlebt. Frauchen nicht so schnell, ich komme ja kaum nach. Stopp. War das da hinten etwa eine Stück Wurst. Fest stemme ich die Pfoten in den Asphalt und schnappe mir im vorbeilaufen das Ministückchen. Uff, noch einmal Glück gehabt, sie haben von meiner heimlichen Futterbeschaffung nichts bemerkt. Das würde Ärger geben, sage ich euch.

Plötzlich halten wir vor vielen kleinen Häusern mit gaaaanz vielen Lichtern darauf. Bhoa, wie die glitzern.





Frauchen ist ganz aufgeregt. Sie will unbedingt dort hineingehen und eine Tasse heißen Punsch trinken. Keine Ahnung, was das ist. Aber Durst habe ich auch. Also los, ihr lahmen Zweibeiner, worauf wartet ihr noch. Die zaudern noch ein wenig herum, von wegen, was machen wir mit Charly. Na, mitnehmen natürlich. Resolut schleife ich sie zum Eingang und halte erschrocken inne. Huch, so viele Menschenbeine. Da muss ich aufpassen, dass sie mir nicht auf den Schwanz treten. Hurtig klemme ich ihn mir zwischen die Beine. Sicher ist sicher. Komisch, dass die alle Durst haben.

Herrchen wird zum Punschholen geschickt und Frauchen sucht ein ruhiges Plätzchen.





Ja, der Platz gefällt mir. Erleichtert erlöse ich meinen Schwanz aus seiner verklemmten Lage und mache es mir bequem. Herrchen kommt mit den dampfenden Bechern an unseren Tisch und Frauchen quietscht begeistert. Na und wo ist meine Wasserschüssel? Soll ich etwa hier verdursten? Frauchen hat zum Glück eine Wasserflasche und meinen Reisenapf mitgebracht und lässt mich daraus eine Runde schlappern. He, was war das denn? Mhmmmm, riecht das lecker. Wo kommt das her? Gründlich scanne ich die Umgebung ab und habe die Quelle schnell ausgemacht. Neben mir mampft einer eine Bratwurst. Mir läuft der Sabber übers Kinn.


Vielleicht gibt er mir ein kleines Stück ab, wenn ich ihn gaaanz lieb angucke.

Nee, hat er nicht getan. So ein Neidhammel!!!

Seid ihr auch schon einmal auf einem Weihnachtsmarkt gewesen?

Sonja und Charly


Unser Wichtelpaket ist angekommen!

Zuerst einmal möchte ich mich ganz herzlich über die vielen netten Kommentare, zu meinem gestrigen Post, bedanken. Ich bin überwältigt, wie gut meine ehrlichen Worte ankamen. Und weil einige von euch den Wunsch geäußert haben, mehr von unserem Training zu erfahren, werde ich gerne in nächster Zeit davon berichten. Seid gespannt und haltet Taschentücher bereit. Denn meine Geschichten bringen euch zum Lachen, aber vielleicht das eine oder andere Mal auch zum Weinen. Seid gespannt.


Unser Wichtelpaket ist angekommen

Die liebe Ricarda mit Dalmatinerhündin Lilly hat auch heuer wieder zum Wichtelspiel aufgefordert. Sagenhafte 40 Hundeblogger haben sich diese Jahr angemeldet. Respekt. Das wollten wir uns natürlich nicht entgehen lassen. Unser Paket ist letzte Woche bei Moe & me wohlbehalten angekommen. Moe hat sich sehr über seinen Futterball gefreut.

Wir wurden dafür reichlich von Hirn und Hund beschenkt. Was, ihr kennt diesen Blog noch gar nicht. Dann aber schnell einmal vorbeischauen. Es lohnt sich. Claudia erzählt interessante Geschichten über ihre Labradorhündin Sunny.

Charly konnte es kaum erwarten, bis er endlich sein Paket auspacken durfte.

Bhoa, ... bin ich neugierig!

Juhuuu, ... ein Weihnachtmannball!

Da ist für alle etwas dabei!

Pralinen für mich!

Charlys Lieblingsfutter! *Jummy*

Der gehört mir!

Etwas zu knuspern für die Zweibeiner!


Danke liebe Claudia und Sunny. Ihr habt genau unseren Geschmack getroffen. *kopfnick*

Wir wünschen euch eine schöne Advetszeit

Sonja und Charly

Ich bin bekennende Hundtrainerbraucherin!

Frauchen, ... jetzt sags doch endlich!!!

Ja, ich gebs zu. Ich habe mir Hilfe geholt. Charly hat euch gestern von seiner ersten Begegnung mit der Hundetrainerin berichtet. Die kam aber nicht erst gestern ins Haus, sondern schon im April. Warum erzähle ich das erst heute?

Weil ich mich geschämt habe. Ja, jetzt ist es raus. Und weil ich abwarten wollte, ob die Tipps von der Hundetrainerin auch wirklich helfen.

Ich habe mich in der Hundeerziehung total verrannt und bin in der Einbahnstraße gelandet. Nichts ging mehr. Charly war in den ersten Monaten ein pflegeleichter Hund und immer zu einem Späßchen aufgelegt. Wir hatten in der Zeit eine Menge zu lachen. Tja, bis er in die Puberät kam. Jetzt werden viele von euch nicken. Ja, die Pubertät. *seufz*

Natürlich besuchten wir jeden Samstag Nachmittag die Hundeschule und Charly war immer mit Feuereifer bei der Sache. Er lernte viele Hunde kennen und ich konnte mich in der Pause mit den Hundehaltern austauschen. Was mich damals ein wenig stutzig machte, war, dass Charly die Grundkommandos zwar unglaublich schnell lernte und am Hundeplatz auch zuverlässig ausführte, Zuhause aber allzu schnell wieder in Vergessenheit gerieten. Da half nur fleißiges üben. Bei Spazieren gehen, im Park, bei Freunden, mit anderen Hunden. Wir ließen keine Möglichkeit aus, den Grundgehorsam zu üben.

Trotzdem wurden die Probleme immer mehr. Leider wurde in der Hundeschule kaum darauf geachtet, wie wir den Tagesablauf mit unseren Hunden gestalten. Wo steht sein Körbchen? Welche Regeln gelten im Haus? Wie und wann wird der Hund gefüttert? Ich glaube, ich habe vergessen zu erwähnen, dass Charly unser erster Hund ist. Natürlich habe ich mich davor in das Thema gründlich eingelesen und diverse Fernsehsendungen angesehen. Was nicht immer hilfreich war.

Charlys Probleme kamen nicht über Nacht, sondern schlichen sich nach und nach ein. Zuerst war es nur ein leises knurren, wenn ihm der Trubel im Wohnzimmer zu viel wurde. Sämtliche Besucher anbellen, ist doch nur natürlich für einen Hund. Das macht ein guter Wachhund eben. Bis Charly immer deutlicher wurde. Für mich war der Punkt erreicht, als meine kleine Fellnase Zähnefletschend vor mir stand. Da wusste ich , es muss sofort Hilfe her. Noch am selben Tag vereinbarte ich mit der Hundetrainerin einen Termin. Schon am nächsten Tag stand sie vor unserer Haustür. Mir viel ein Stein vom Herzen.

Nach nur einer Stunde wusste ich, was wir falsch gemacht hatten. Unser kleiner Charly musste leider für uns Zweibeiner das Kommando übernehmen. Er hatte für uns die Beschützerrolle übernommen. Bei unserem Gespräch kristallisierte sich heraus, dass wir keinerlei Regeln im Zusammenleben mit unserem Hund hatten. Er durfte einfach alles. Na gut, nicht alles, aber ihm fehlte ein Rudelführer. Ein Chef.

Als wir begannen, einen geregelten Tagesablauf einzuführen, mit klaren Regeln, war Charly innerhalb kürzester Zeit wie ausgewechselt. Vorher war er ein sehr nervöser Hund, der es nie lange in seinem Körbchen aushielt. Schließlich musste er im Haus ständig nach dem Rechten sehen. Nach wenigen Tagen schlief er fünf Stunden am Stück. Denn Frauchen hat ja alles im Griff. Wenn es an der Haustür klingelt, bin ich es, die als erste zur Tür geht. Er muss ruhig hinter mir warten. Auf die Couch darf er nur mehr, wenn es ihm einer von der Familie ausdrücklich erlaubt. Dann genießt er es in vollen Zügen. Und er hat gelernt, wenn es ihm zu laut wird, darf er sich in sein Körbchen zurückziehen. Dort stört ihn niemand. Das ist allein sein Reich.

Beim Spazierengehen läuft er entspannt neben mir und er weiß, dass ich alles im Griff habe. Das war verdammt hartes Training für mich. Denn sobald uns ein Fußgänger entgegenkam, hing Charly Zähnefletschend in der Leine. Heute marschieren wir, mit ein wenig Abstand, gelassen an ihm vorbei. Sehr geholfen hat mir dabei die Erkenntnis, dass Charly an lockerer Leine viel entspannter läuft. Denn vor lauter Angst habe ich die Leine immer extra kurz gehalten. Das war das Startzeichen für ihn.

Wir sind auf einem guten Weg und ich hoffe, dass es nächstes Jahr genauso weitergeht. Und ich bin zu der Überzeugung gekommen, dass es nicht schlimm ist, sich Hilfe ins Haus zu holen. Das tut nicht weh. Na gut, die Nachbarn gucken ein wenig blöd aus der Wäsche. Aber sie haben auch blöd geguckt, als Charly regelmäßig an der Leine randaliert hat. Was ich aber viel wichtiger finde, ist, dass Charly endlich ein zufriedener und glücklicher Hund ist.


Herrchen hat alles im Griff!!!

Meiner Hundetrainerin möchte ich ganz herzlich für ihre schnelle Hilfe danken. Charly freut sich jedesmal riesig auf dich. *hmpf*

Bringt euch euer Hund auch manchmal an eure Grenzen?

Sonja und Charly

Wenn es an der Haustür klingelt ...



und eine dir völlig unbekannte Frau um Einlass bittet, dann mach auch keinen Fall auf. Häng die Kette ein, schieb eine Kommode davor und lasse sie n-i-c-h-t ins Haus. Glaube mir, du wirst es sonst ein Leben lang bereuen.

Ich hatte es mir nichtsahnend auf der Couch gemütlich gemacht, als es klingelte. Augenblicklich war ich hellwach und stimmte zu einem Bellkonzert an, dass die gesamte Nachbarschaft mithören konnte. Frauchen versuchte mich zu beruhigen und öffnete die Tür einen Spalt.

Zwischen ihren Beinen hindurch konnte ich einen Blick auf die Besucherin erhaschen. Na nu, wer ist denn das? Frauchen begrüßte sie freundlich und bat sie herein. Nee Frauchen, du kannst sie doch nicht einfach hereinlassen. Wer weiß, was sie im Schilde führt. Warndend baue ich mich vor ihr auf und knurre leise. *Keinen Schritt weiter, sonst bist du platt.*

Oha, da habt ihr ja ein massives Problem. Frauchen steigen Tränen in die Augen. Nimm ihn sofort an die Leine und danach besprechen wir in Ruhe eure Probleme. Zack, Leine am Halsband befestigt und ohne ein Wort in die Küche gezerrt. Ja, was geht denn hier ab? Wer ist diese Frau? Fest stemmt ich meine kurzen Beinchen in den Boden. Blöd nur, dass ich auf dem rutschigen Lamitatboden keinen Halt finde. *hmpf*

So, erzähle mal, wo brennt denn der Schuh. *Hä, welcher Schuh?* Frauchen fischt einen Zettel aus ihrer Hosentasche und beginnt mit zittriger Stimme zu lesen.

Charly lässt keinen Fremden ins Haus.      *Na klar doch, einer muss ja aufpassen in unserer Familie*
Charly will jeden Fußgänger mit Haut und Haaren fressen.    *Äh, ich muss dich doch beschützen*
Charly knurrt auf der Couch.    *Einer muss doch für Ruhe sorgen.*
Charly jagt den Hasen hinterher.    *Du hast mein Futter rationiert.*
Charly ...

Tja, da habt ihr eine menge Probleme. Frauchens Augen treten hervor. Nein, so schlimm sind sie auch wieder nicht. Das bekommen wir schnell in den Griff. Als erstes stellen wir Charly Körbchen in die hinterste Ecke vom Wohnzimmer. Es ist nämlich nicht gut, wenn er die Tür ständig beobachtet.
*Hallo, ihr könnt doch nicht einfach meinen Beobachtungsposten umsiedeln?!*



Wenn es an der Haustür klingelt, wird er ohne Worte an die Leine genommen oder du verpasst ihm einen Maukorb. *Schluck*





Auf die Couch darf er in nächster Zeit nur mehr, mit der ausdrücklichen Erlaubnis von dir. Bei jedem noch so kleinen Knurrer, fliegt er von der Couch. *Oha*

Charly darf draußen nur mehr mit der Schleppleine laufen. Die richtige Handhabung zeige ich dir bei unserem Training, das nächste Woche beginnt. *Habe ich da etwas verpennt? Welches Training?*

Und Charly muss endlich lernen, dass du der Chef bist. *Nee, der Chefposten ist schon vergeben. Das bin definitiv ich.*

Du füllst seinen Futternapf.
Du bestimmst, wann es Zeit ist für einen Spaziergang.
Du bestimmst die abendliche Kuschelrunde.
Du ...

Endlich höre ich die Haustür ins Schloss fallen und ich lasse mich erschöpft auf das Sofa sinken, als Frauchen im Kasernenton brüllt:


 Runter von der Couch, ich bin der C-h-e-f !!!





Das war der Tag, an dem ich unsere Hundetrainerin kennenlernte. Und ich gebe euch einen guten Rat, wenn eine euch unbekannte Frau (Mann) an der Hautür läutet, lasst sie auf  k-e-i-n-e-n  Fall ins Haus. Auch wenn sie noch so leckere Hundekekse dabei hat.

Habt ihr auch schon Bekanntschaft mit einer Hundetrainerin gemacht?

Sonja und Charly




Och sind die süß ...

Zweimal im Monat nimmt mich meine *Schwester* mit in den Pferdestall. Dort fühle ich mich schon wie zu Hause. Am liebsten suche im frischen Heu nach Mäusen oder ich genehmige mir eine Mütze voll Schlaf. Heute durften die Ponys auf die Weide, um noch einmal ein wenig Frischluft zu tanken, bevor der Sturm aufzieht. Und ich durfte mit. Nein, nicht hinter dem Zaun, sondern mitten drin. *jippy*










Frauchen meint ja hämisch, das wären gar keine richtigen Pferde. Die könnten glatt als Hund durchgehen. *hi hi*
Ein wenig Bammel hatte ich schon, als ich ihnen gegnüber stand. Mein weiß ja nie, was sie im Schilde führen.
*Du Frauchen, haben die heute schon gefressen?*




Ähhh, ... bleibt wo ihr seid.


Das nächste Mal werde ich auf ihnen reiten. *hä hä*

Seid ihr auch so schneidig?

Sonja und Charly

Überraschungsgeschenk!

Hallo liebe Leser!

Frauchen hat mir von ihrem Weihnachtsbummel eine Überraschung mitgebracht. *Jippy*
Neugierig stecke ich meine Schnauze in die prallgefüllte Einkaufstasche. Noch ein wenig mit den Hinterpfoten nachhelfen und schwupps lande ich mitten auf den Einkäufen. Etwas zu essen ist es definitiv nicht. Nicht der leiseste Hauch von Fleisch. Schade. Frauchen angelt mich aus der Tasche und befördert mich ohne ein Wort ins Körbchen. Und Herrchen bekommt die ehrenvolle Aufgabe ihre Einkäufe zu begutachten. *gähn*
Das kann dauern.






Gut, dann mache ich mich eben über mein Rentier her. Es ist schon ganz schlabbrig, von meinem ständigen herumgekaue. Und das rechte Ohr hängt nur mehr an einem hauchdünnen Faden. Mit einem beherzten Schnapper reiße ich es endgültig ab. So, das wäre geschafft. Ob Frauchen mir ein neues Rentier gekauft  hat? Meine Zweibeiner beachten mich nicht. Mir ist soooo langweilig. Gerade als ich ins Land der Träume reisen will, fuchtelt Frauchen mit einem braunen Gegenstand vor meiner Nase herum. Ist das mein neues Rentier? Die Farbe würde passen. Och Frauchen, ich hab dich sooo lieb.

*Guck mal Charly, was ich für dich habe?!  Weil du so traurig warst, dass du keinen Adventkalender bekommen hast,  habe ich dir eine kleine Überraschung mitgebracht.*

Freudig will ich das Rentier entgegennehmen, da bleibt mir die Spucke weg. Nee Frauchen, das ist jetzt nicht dein Ernst? Aber seht selbst.


Ein Pullover!!!


Ich hasse Pullover. Aber gut, wenn es sie glücklich macht, dann ziehe ich dieses Teil eben an. Schließlich ist sie es, die mir meinen Futternapf füllt. *hmpf*
Aber mein Ärger verfliegt schnell, als wir bei unserer Gassigehrunde der netten Hundedame, von der ich vor ein paar Wochen berichtet habe, begegnen.


Von weit da komme ich her ...







Huch, ... meine Ohren fliegen.






Du, ... ich bin der Boss!





Na gut, dann eben nicht.





Hi hi, sie hat einen Drehwurm!


War das dort hinten ein Hase?



Die Sonne guckt uns beim Spielen zu.




Bhoa, jetzt bin ich geschafft. Und bevor ich es vergesse, so ein kuscheliger Pullover ist gar nicht so doof. Er hält nämlich meinen Bauch schön warm.

Danke liebes Frauchen!!!

Sonja und Charly










Ob ich ein neues Rentier bekomme?

Hallo liebe Leser,

heute Morgen habe ich es mir mit meinem heißgeliebten Rentier gemütlich gemacht. Na ja, von Gemütlichkeit kann wohl kaum die Rede sein. Als Frauchen wieder einmal ausgeflogen war, habe ich in akribischer Kleinarbeit die Füllung herausgefriemelt. Der war eh zu dick. Im Eifer des Gefechts habe ich es mit der Schlankheitskur aber ein wenig übertrieben. Denn ursprünglich diente mir der dicke Bauch als bequemes Kopfkissen. So was blödes auch. Egal, wie ich mich wende und drehe, meine Schnauze landet immer wieder auf meinen harten Pfoten. *hmpf*






Ob der Weihnachtsmann erbarmen mit mir hat und mir ein neues Rentier unter den Baum legt?

Sonja und Charly