Laaangweilig!




Bhoa, ... mir ist so langweilig. Keiner da, der mir einen Ball wirft oder mit mir eine Runde Gassi geht. Frauchen ist im Arbeitsstress und meine "Schwestern" haben wichtigeres zu tun. Hallo, ist mit mir Spielen etwa nicht wichtig?










Beleidigt verkrümle ich mich ins Zimmer meiner kleinen "Schwester" und hopse auf ihr Bett. Ich fiepse. Nichts. Ich jaule leise. Keine Reaktion. Das gibts doch nicht. Mir ist so langweilig und keiner merkt es. Nicht einmal unsere Katze "Nicki" nimmt Notiz von mir. Na, habt ihr sie schon entdeckt? Wir zwei hatten ja keinen leichten Start, aber mittlerweile können wir in einem Raum sein, ohne dass wir uns an die Gurgel gehen. Sie hat den Streit immer begonnen, nicht ich. Ich wollte ja nur spielen, aber das hat diese Zicke einfach nicht kapiert. Jedesmal, wenn ich mich an sie rangepirscht habe, hat sie mir eins mit ihrer Pfote übergebraten. Ich sage euch, das hat sauweh getan! Noch Tage später musste ich mit einer dicken Nase durch die Gegend laufen. So eine Blamage!


Ich nehme schon die Konturen der Matratze an und keiner bemerkt es. Ich glaube, ich gebe mich zur Adoption frei.
Motzen hilft nichts. Och Charly, jetzt nerv doch nicht ständig. Ich muss lernen. Was die immer mit lernen hat. Ständig sitzt sie über dem Tisch gebeugt und kritzelt sinnloses Zeugs in ihr Heft. Wissen die Zweibeiner nicht, dass sie damit ihr Leben total vergeuden? Pffft.
Es gibt doch nichts Schöneres, als einem Hasen hinterherzujagen und sich so richtig an der frischen Luft auszutoben. Und sich danach in das wohlig warme Körbchen zu kuscheln.

Nö. Fotografieren lasse ich mich jetzt auch nicht. Ich habe die Schnauze voll!




Gibt es bei dir auch Tage, wo dich die Zweibeiner einfach wie Luft behandeln?


Gesunde Ernährung beim Hund bei Issn´Rüde.


Sonja und Charly

Besuch bei den Pferden!






Heute darf ich mit meiner "Schwester" wieder einen Ausflug zu den Pferden machen.
Im Heu stöbern ist so aufregend. Ich liebe diese Besuche.














 Ich sage euch, diese Gerüche die da herumwabern sind eine Wucht.



Um zum hinteren Teil und somit zum duftenden Heu zu gelangen, muss ich mich unter der Stange durchwinden. 



Dann werfe ich noch ein prüfenden Blick zwischen den Latten hindurch, ob das Perd auch wirklich noch an seinem Platz steht. Denn so richtig wohl fühle ich mich in seiner Nähe noch immer nicht.



Tja, ... und dann kann die Party beginnen. Wenn mich nicht alles täuscht, habe ich in der Ecke hinten eine Maus rascheln gehört. Jammy, die hohl ich mir!!!
Tief grabe ich mich ins Heu ein und muss ein paar mal kräftig niesen. Keine so gute Idee schnüffelnd nach der Maus zu suchen. Das ist aber echt blöd, denn sehen kann ich auch nichts. Aufgeben kommt aber auf keinen Fall in Frage. Zur Not kann mich ja die Kleine an der Schleppleine wieder herausziehen. Mhmmmm, mir läuft der Sabber im Mund zusammen. Habe heute noch nichts Vernünftiges zu futtern bekommen.


Komm schon raus du blöde Maus. Plötzlich höre ich es hinter mir rascheln. Mein kleines Hundeherz macht einen riesigen Satz und ich fange am ganzen Körper zu zitteren an. Hiiiiilfe! Wo kommt denn so plötzlich das Pferd her.


Flugs verlasse ich mit wehenden Schlappohren den Stall.

Freunde, ich sage euch, jetzt ist mir der Appetit auf die Maus so richtig vergangen.


Und dann kommt zu allem Übel Frauchen um die Ecke geflitzt und meint, sie müsse noch ein paar Fotos von mir knipsen. 
Mein Tag ist echt gelaufen.


 




Ein paar Gedanken zur Gesunden Ernährung beim Hund bei Issn´Rüde.


Sonja und Charly

Tschüß Schleppleine!

Endlich ist es soweit. Frauchen hat sich getraut. Ich dachte schon, das passiert nie. Seit zwei Jahren muss ich brav neben ihr her latschen und kann nie im Alleingang die Gegend erkunden. Aber damit ist jetzt endgültig Schluß. Am Sonntag brachen meine Zweibeiner und ich zu einem gemütlichen Spaziergang auf. Auf einer langgezogenen Schotterstraße, wo weit und breit kein Auto vorbeikommt, hat sich mein Frauchen endlich getraut.




Ich lief nichts ahnend einige Schritte voraus und schnupperte im langen Gras nach einer Hasenfährte, als ich plötzlich ein leises Plop vernahm.



Nanu, was war denn das? Genervt blicke ich mich um und bleibe erschrocken stehen.

Äh, ... Frauchen, du hast die Leine fallen lassen.


Diese stürmt aber nicht laut schreiend auf mich zu, um ganz schnell nach der Leine zu greifen. Nein. Breit grinsend gibt sie mir das Zeichen "Lauf". Wie jetzt, soll ich einfach drauflos stürmen? Mir grummelt der Bauch.
Aber was kann schon passieren. Schnüffelnd erkunde ich den Weg und genieße die Freiheit. Kein zerren und aus versehen auf die Leine treten stoppt meine Erkundungstour. Herrlich. Und als Frauchen nach mir ruft, flitzte ich mit wehenden Schlappohren auf sie zu. Die Beiden freuen sich riesig und stecken mir ein Leckerchen zu.





Ist euch auf den Fotos auch etwas aufgefallen? Nein, meine Zweibeiner turteln nicht verliebt miteinander, sie haben nur ihre Köpfe eng zusammengesteckt, weil die Sonne so blöd in die Kamera geleuchtet hat.
Ich finde die Fotos unglaublich süß!!! (Frauchen)



Gesunde Ernährung beim Hund! bei Issn`Rüde.


Sonja und Charly

Knopfnase!

Hundenasen sind eine wucht.
Hundenasen riechen alles.
Hundenasen wackel hin und her.
Hundenasen schrecken entsetzt zurück.
Hundenasen wandern beleidigt in die Höhe.
Hundenasen entgeht nichts.

Ich finde nichts schöner, als eine kleine niedliche Hundenase.

Schönes Wochenende!

Sonja und Charly





Papierschnipsel!


Wie euch vielleicht schon aufgefallen ist, habe ich das Design von meinem Blog verändert. Ich hoffe es gefällt euch.
Und heute möchte ich mich einmal herzlich für all die netten Kommentare bedanken. Leider komme ich nicht immer dazu, sie zu beantworten. Aber jeder Einzelne freut mich riesig. 




Seit ein paar Wochen arbeite ich mit meinem Frauchen an ein paar äußerst nützliche Regeln. Ja, richtig gelesen. Ich arbeite mit ihr.

Und ich muss sagen, es läuft richtig gut. Frauchen weiß mittlerweile, dass ich mein Frühstück gerne als Erster bekomme. Noch vor all den anderen Familienmitgliedern. Da heißt es für die Kleine in aller Früh geduldig zu warten, bis ich mich genüsslich über das Fressen hergemacht habe. Tja, Pech für sie. Hätte ja auch als Hund auf die Welt kommen können.

Wenn Kaffeeduft in der Luft liegt, setzt bei mir prompt die Speichelbildung ein, denn dann ist es Zeit für einen Streifen getrocknetes Hühnerfleisch. Blöd für Frauchen, denn sie trinkt über den Tag verteilt mehrere Tassen von diesem Gebräu. Mit Zähneknirschen rückt sie jedes mal brav einen Fleischstreifen raus. Hmhhhh, … lecker!

Heute ist wieder ein guter Moment, um mit Frauchen zu üben. Durch die Unachtsamkeit eines Familienmitgliedes liegt ein kleines Stück Papier auf dem Boden und ich schnappe es mir unauffällig. Vorsichtig platziere ich es zwischen meinen Zähnen und rücke meinen Frauchen damit auf die Pelle. Keine Reaktion.

Na, da muss aber eine noch viiiiel üben! Weit strecke ich ihr meine Schnauze, mit dem Papierschnipsel im Maul, entgegen. Übertrieben langsam kaue ich auf dem Teil herum. Nichts. Manno, muss sie immer so begriffsstutzig sein?


Hallo Frauchen, ein wenig mehr Konzentration bitte!

Ich gehe mit ihrem Bein auf Tuchfüllung und kaue was das Zeug hergibt. Wenn das so weiter geht, bekomme ich bald einen Krampf. Endlich guckt sie zu mir und ich halte erwartungsvoll den Atem an. Jetzt, … jetzt wird sie es doch bemerken. In meinem Maul breitet sich mittlerweile ein ekeliger Geschmack aus. Noch ein wenig länger kauen und von dem Papierschnipsel bleibt nur mehr Matsch über. Dann war die ganze Übung umsonst. Gerade als ich frustriert aufgeben will, ruft meine Frauchen laut:

Ja Charly, was hast du denn da im Maul!“

Na endlich. Mit großen Kulleraugen blicke ich zu ihr hoch und warte auf das erlösende Kommando. Ungeduldig klopfe ich mit der Pfote auf den Boden. Na, wird’s bald!

Auuuuus!“ Mir fällt ein Stein vom Herzen. Im hohen Bogen spucke ich den aufgeweichten Papierschnipsel einmal quer durch die Küche und öffne erwartungsvoll mein Maul. Und wie durch Zauberhand verschwindet ein Leckerli darin.

Ich muss sagen, das hat sie wirklich gut gemacht. Nur an der Schnelligkeit müssen wir noch ein wenig feilen.


Herbstzeit bei Issn`Rüde.

Habt ihr euer Frauchen auch so gut trainiert?

Sonja und Charly

Welpenzeit!





Im Bett von meiner "Schwester"!

Heute möchte ich euch in meine Welpenzeit entführen. Ich habe ja mittlerweile 2,5 Jahre auf dem Buckel und Frauchen ist der Meinung, dass sie euch die Fotos auf keinen Fall vorenthalten darf.

Knapp zwei Kilo schwer und kaum größer als Herrchens Hand trat ich in das Leben meiner Familie. Wochen vorher haben sie mich bei meiner Wurffamilie besucht und sich sofort in mich verliebt. Na ja, mich wundert es nicht. Ich bin ja auch ein ganz Niedlicher. Das haben sie zumindest behauptet. Ich habe noch zwei Schwestern und zwei Brüder.

Frauchen hat beim ersten Besuch kurz mit meinem Bruder "Keks" geliebäugelt, sich dann aber zum Glück für mich entschieden.
Tja, ... und damit begann eine aufregende Zeit. Für mich, aber auch für Frauchen plus Anhang.

Herstzeit bei Issn`Rüde.

Sonja und Charly

Auf dem Arm hat man einen tollen Ausblick!

Mein Lieblingsschlafplatz!
Seht ihr, ich habe mir immer Frauchens Pantoffel gemopst!
Den Kauknochen bekommt keiner!
Ups, ... Kauknochen kauen macht unglaublich müde!
Ohne mich fährt hier keiner Einkaufen, ist das klar?!

Seht ihr die coolen Punkte auf meinem Bauch?
Da bin ich noch ein wenig schüchtern!

Schal gemopst!






Mein Frauchen durchwühlt seit Stunden den Kleiderschrank. Ist das langweilig!

Im Wetterbericht haben sie den baldigen Wintereinbruch vorausgesagt. Seitdem steht sie im Schlafzimmer und durchforstet ihre Winterpullis und Jacken und Schals ...

Ich verstehe die Zeiweiner nicht. Wir Hunde benötigen doch auch keine spezielle Kleidung, um wohlbehalten durch den Winter zu kommen. Jaaaa, ... wir wechseln unser Fell, was für Frauchen jedesmal eine mittlere Katastrophe bedeutet. Da kann es durchaus vorkommen, dass sie mich mehrmal am Tag, mit dem ollen Staubsauger im Schlepptau, aus meinem wohlverdienten Schlaf aufscheucht. Seufz.

Auch hatte Frauchen einmal die genialte Idee mir einen Wintermantel zu kaufen. Stolz präsentierte sie mir dieses unnütze Teil und zwängte mich, ohne auf meinen lautstarken Prodest zu hören, in dieses unbequeme Teil.
Stocksteif stand ich vor ihr und wenn Blicke töten könnten, ehrlich, dann wäre sie augenblicklich nach hinten gekippt.






Nach gefühlten Stunden befreite sie mich aus meiner Zwangslage und meinte gelassen, das nächste Mal würden wir in diesem Mäntelchen Gassi gehen.

Nee Frauchen, ohne mich. In einem unbeaufsichtigten Augenblick schnappte ich mir das Teil und zerschrädderte es in tausend Stücke. Ja, ich bin mächtig Stolz auf meine Hauerchen. Als Frauchen meine Schandtat entdeckte, brüllte sie so laut, dass mir die Schlappohren heute noch wackeln. Bhoa! Die hat eine Stimme, sage ich euch.

Jetzt aber zurück zu den Winterklamotten. Als Frauchen einen kurzen Moment vom klingeln des Telefons abgelenkt war, schnappte ich mir ihren flauschigsten Schal und wickelte ihn mir um den Kopf. Genau wie sie es immer macht. Denn mal ehrlich, wenn der Wind eiskalt um die Häuser zieht, kann so eine Schal durchaus hilfreich sein. Ich habe nämlich keine Lust mehr, mir die Schlappohren abfrieren zu lassen.

Herbstzeit bei Issn`Rüde.

Sonja und Charly



Rückenansicht!


Beschwingt machen sich Charly und ich auf den Weg zu unserem Abendspaziergang. Es herrschen angenehme Temperaturen und die Wege sind noch einigermaßen trocken.

Charly läuft an der Schleppleine (nein ich habe mich noch nicht getraut sie loszulassen) und gibt das Tempo vor. Natürlich komme ich dabei ordentlich ins Schwitzten! Meine kleine Fellnase ist eben durch und durch ein Jack-Russel-Mischling.

Schon bald sind wir an Charlys Lieblingsplatz angekommen. Ein kleiner Teich. Mit gaaaanz vielen Fischen darin. Er liebt es sie zu beobachten. So auch heute.

Am Rande vom Teich lässt er sich ins Gras plumpsen und guckt neugierig ins Wasser. Für heute gibt es aber eine kleine Planänderung. Da das Licht sehr günstig ist, möchte ich ein paar Fotos von Charly machen. Schnell setzte ich ihn in die richtige Position und gehe ein paar Schritte entfernt in die Hocke.

Charly bleeeeeib!   Nö.

Schwupps dreht er mir den Rücken zu und betrachtet konzentriert das Wasser. 

Hmpf!!! Kann er denn nie das machen, was ich von ihm verlange?!


Trotzdem knipse ich eifrig drauflos. Vielleicht funktioniert es an einer anderen Stelle besser. Ich rufe ihn zu mir und wir schlendern ans Ende des Teiches. Dort befindet sich ein Holzpodest und ich positioniere ihn darauf.

Charly bleeeeeib! Nö.



Flugs streckt er mir sein Hinterteil entgegen. Potzblitzdonnerwetter! Das gibt’s doch nicht. So ein sturer Hund!

Davon lasse ich mich jetzt nicht aus der Ruhe bringen. Tief eiiiiin und auuuuusatmen. Schnell sind ein paar Fotos gemacht.

Gelassen setzten wir unseren Spaziergang fort. Knipse da und dort noch ein wenig und sehe Charly beim schnuppern und stöbern im Laub zu.

Zu Hause angekommen sehe ich die Fotos neugierig durch. Und ich muss schmunzeln. 

Die Rückenfotos sehen doch total niedlich aus.Charly weiß eben, wie man sich richtig in Szene setzt.





Tja, ... und am Ende des Spaziergangs zeigte sich meine kleine Fellnase doch noch gnädig und ließ sich von vorne fotografieren.




Habt ihr auch manchmal Probleme beim Fotografieren?

Sonja und Charly


Flöhe!



Ja, es ist wieder so weit. Die monatliche Flohabwehr ist wieder fällig. Nun stellt sich mir schon seit längerem die Frage, ob im Herbst und Winter, diese doch sehr beachtliche Giftmischung überhaupt notwendig ist.
Leider bekommt man von Tierärzten keine einheitliche Antwort auf diese Frage.

Konsultiere drei Tierärzte und du bekommst drei gegensätzliche Antworten.

Man muss sich nur einmal vor das Regal mit Floh- und Zeckenbekämpfungsmittel stellen und versuchen, ein geeignetes Mittel für seine Fellnase zu finden. Unglaublich, was einem da alles versprochen wird.

Da gibt es Tropfen die man auf den Nacken aufträgt, deren Wirkung leider nur ca. 4 Wochen anhält oder Halsbänder, die stolze 6 Monate Gift abgeben. Fragt sich nur, was passiert, wenn im selben Haushalt lebende Kinder ständig damit in Berührung kommen.

Dann gibt es noch diverse Öle in Bioqualität.

Erst neulich entdeckte ich eine Bernsteinkette für Hunde. Diese Kette kenne ich noch von meinen Kindern. Sie sollte ihnen das Zahnen erleichtern. Leider habe ich von dieser Wirkung nie etwas bemerkt. 
(3 quengelnde Kinder sollten Beweis genug sein!)

Weiteres frage ich mich, ob man diese Mittelchen beim Tierarzt kaufen soll oder sind die im Handel erhältlichen genau so effektiv?
Schon der Preis wäre eine Überlegung wert, denn diese unterscheiden sich manchmal erheblich!!!

Nun zurück zu Charly. Wie ihr wisst, ist meine Fellnase 2 Jahre alt und deswegen schon ein alter Hase im Umgang mit Flohmitteln. Wir benützen Tropfen die man auf den Nacken gibt.

Hier noch ein paar Fotos, wie man die Flohplage noch angehen könnte.


Auf den Balkon verbannen, bis alle Flöhe erfroren sind?


Den Wind kräfig um die Nase wehen lassen, bis sämtliche Flöhe abfallen?



Ein Schaumbad nehmen, bis alle Flöhe ertrunken sind?


 
Nach dem Baden so lange mit dem Handtuch rubbeln, bis alle Flöhe abfallen?


Benötigt Charly im Herbst und Winter überhaupt ein Flohmittel?

Was habt ihr für Erfahrungen damit gemacht? Welche Mitteln bevorzugt ihr für eure Hunde?

Freue mich auf eure Antworten.

Sonja und Charly


Pferde gucken!







Juhuuu … heute geht es zu den Pferden. Flugs schlüpfe ich ins Hundegeschirr und lasse mich von meiner kleinen Schwester an die Leine nehmen. Ich liebe die Ausflüge zu dem nahegelegenen Bauernhof. Da gibt es immer so viel zu schnuppern.
Bei den Ställen angekommen warte ich darauf, dass sie mich an den danebenstehenden Birnbaum festbindet. Das ist nicht schlimm, denn ich habe von dort einen tollen Ausblick über den gesamten Hof. Selbstverständlich behalte ich immer alles genau im Auge. Nicht, dass meiner kleinen „Schwester“ etwas passiert.

Stopp, halt, da lang!!! Die Kleine geht mit festen Schritten schnurstracks auf die Tür zu. Und ich muss ihr notgedrungen Folgen, denn ich hänge noch immer am anderen Ende der Leine.

Empört stemme ich meine kurzen Beinchen in den Stallboden, dass die Krallen nur so qualmen. Verwundet dreht sich die Kleine zu mir um.

Charly, heute darfst du dir die Pferde ganz Nahe ansehen.“
 


Nö, … will ich nicht.
Aber ich werde gar nicht gefragt. Sie geht einfach weiter. Bei den Boxen angekommen, streckt mir das Pferd freudig seine Schnauze entgegen. Schluck.


Mit einem beherzten Sprung zur Seite rette ich mich aus der Gefahrenzone. Noch einmal gut gegangen. Stellt euch vor, was passiert wäre, wenn das Pferd heute noch nichts zu Fressen bekommen hätte?
Ob die kleine Hunde als Nachmittagssnack verspeisen?

Boah, … das wird mir zu viel. Das sind ja auch riesige Tiere!

Du Kleine, ich leg mich lieber in den Heuhaufen dort hinten. 
 



Schon besser. Von da kann ich ihr dabei zusehen, wie sie dem Pferd viele kleine Zöpfe in die Mähne flechtet. Ist das nicht süüüüß?

 









Ihr müsst wissen, sie liebt Pferde über alles.

Habt ihr auch schon einmal ein Pferd von ganz Nah betrachtet?

 Schaut doch einma bei Iss`n Rüde vorbei.


Sonja und Charly