Ausgebüxt!


 

Frauchen und ich machen sich für unsere übliche Gassigehrunde fertig. Sie mummelt sich bis zur Nasenspitze in ihren Schal und ich werde in mein warmes Geschirr gepackt. Vor der Haustür der erste Schock. Es ist saukalt heute und ich muss aufpassen, dass mir die Pfoten nicht am Boden festfrieren. Ich hasse diese Kälte. Viel lieber wäre ich im warmen Wohnzimmer liegen geblieben, aber nein, Frauchen muss unbedingt an die frische Luft. Sie kann sonst nicht mehr richtig denken.

Das wird heute eine kurzer Spaziergang. Schnell schleife ich Frauchen zu meiner Lieblingswiese und prüfe, ob einer meiner Hundekumpels schon hier gewesen ist. Fehlarlarm. Macht nichts, dann suche ich eben nach einem Mauseloch. Währendessen lässt Frauchen die Schleppleine fallen. Ja, ihr habt richtig gelesen. Sie lässt sie fallen. Sie traut sich nämlich bis heute nicht, die Leine vom Geschirr zu lösen *schäm*. Und so muss ich das blöde Ding immer hinter mir herschleifen *grunz*. Ich sage euch, das ist für einen waschechten Terrier sowas von oberpeinlich. Ich bin doch kein Baby mehr.





Während Frauchen wieder einmal in der Gegend herumknipst, mache ich mich über ein lecker duftendes Grasbüschel her. Plötzlich bewegt sich am Ende des Feldes etwas. Vor Schreck verschlucke ich mich beinahe. Ein verführerischer Duft steigt mir in die Nase. Na nu, den Geruch kenne ich doch. Das ist doch meine Hundefreundin Josy.




Jippy, ... ich muss sofort zu ihr hin. Noch schnell ein prüfender Blick zu Frauchen, die gerade hingebungsvoll einen Baum knipst und von meiner Entdeckung nichts mitbekommen hat. Mit wehenden Schlappohren sprinte ich quer übers Feld und genieße meine plötzliche Freiheit in vollen Zügen *juhuuuu*. Nur blöd, dass die dämliche Schleppleine im Wind hinterherflattert. Wie kommt denn das bei meiner Freundin an? Von weiter hinten höre ich Frauchen brüllen. Charly, .... zu mir!!! Nö. Keine Lust.

Ich kann mein Glück kaum fassen. Es ist tatsächlich Josy. Sofort beginnen wir ein wildes Spiel, dass die Grausbüschel nur so fliegen. Von weit her höre ich Frauchen verzweifelt rufen. Was die immer hat. Ich spiele doch nur. Ach ist das Hundemädchen süß. Wir passen auch perfekt zusammen. Die gleiche Größe und Statur. Ein Küsschen auf die Wange, ein sanfter Nasenstups in die Seite. Ich bin im Hundehimmel.

Tja, ... bis ich einen Salto nach hinten mache und genau vor Frauchens Füße lande *aua*. Mir schwirrt der Kopf. Und dann wird mir klar, warum ich plötzlich in der Gegend herumkullere. Frauchen ist doch tatsächlich auf die Schleppleine getreten. Ja, gehts noch?! Das ist Hundemisshandlung!!!

Frauchen zischt *selber Schuld*. Und dann geht es schnurstraks nach Hause. Ich sage euch, bei uns herrscht seit heute die Eiszeit.

Leider hat Frauchen vor lauter Ärger nicht daran gedacht, Fotos von Josy zu machen.  *seufz*


Sonja und Charly






Winterzeit!




Hallo liebe Leser,


heute möchte ich euch ein paar Tipps für die Winterzeit ans Herz legen. Leider wird es jetzt wieder viel zu schnell dunkel. Darum nehme ich bei unserer abendlichen Gassirunde immer eine kleine Taschenlampe mit. Und damit Charly für die Autofahrer gut sichtbar ist, habe ich ein kleines Licht an seinem Geschirr befestigt. Zusätzlich trage ich eine gelbe Warnweste.

Von einer überraschender Fohplage haben wir in letzter Zeit  immer wieder einmal gelesen. Leider sind die Flöhe das ganze Jahr ein heißes Thema. In der unten eingefügten Grafik könnt ihr ein paar wirlich gute Tipps für die kalte Jahreszeit nachlesen.

Sonja und Charly




Herbst- und wintertipps für Hunde

Ein einfacher Weg, den Hund fitt für den Winter zu machen!

Da, ich rieche ihn schon!


Heute möchte ich euch einmal zeigen, wie ich Charly an kalten Herbsttagen auf Trab halte. Dafür benötigt ihr eine handvoll Hundekekse und ein frisch geackertes Feld. Und schon kann der Spaß beginnen.

Ich habe doch genau gesehen, dass der Keks da gelandet ist!


Suche dir einen guten Platz am Rande des Feldes und lasse deinen Hund neben dir *Sitz* machen. Warte so lange, bis er dich erwartungsvoll ansieht und dann wirf einen Hundekeks in hohen Bogen ins Feld. Am Anfang durfte Charly sofort hinterherflitzen und nach dem Keks suchen. Nach ein wenig Übung könnt ihr die Aufgabe aber ein wenig steigern, indem ihr euren Hund solange warten lässt, bis ihr ihn mit dem Kommando *Such* losschickt.

Ich haff gleif Frauchen, mhpfff!
Glaubt mir, da geht die Post ab. Charly ist voll in seinem Element. Da kann seelenruhig ein Hase vorbeihoppeln. Er würd ihn nicht bemerken. Und durch das ständige auf und ab werden seine Muskeln hervorragend trainiert. Und was noch viel wichtiger ist, Charly ist danach herrlich müde und verzieht sich sofort in sein Körbchen.




Nur einen klitzekleinen Hacken hat das Ackertraining. Leider ist danach eine gründliche Pfotenwäsche angesagt oder mitunter sogar ein Vollbad. Kommt darauf an, ob es am Vortag geregnet hat.

Aber was macht man nicht alles, damit der Hund glücklich ist.

Sonja und Charly


Assistenzhunde!





So wie die Sonne auf diesem Bild aufgeht, so beginnt beim Einzug eines Assistenzhundes oft ein völlig neues Leben. Vorbei sind die Einsamkeit oder die Angst alleine auf die Straße zu gehen. Der Hund muss schließlich jeden Tag nach draußen. Da gibt es keine Ausreden mehr. 

Neulich habe ich von einem kleinen Mädchen gehört, für das dieses Jahr ein großer Traum in Erfüllung gegangen ist. Sie bekam einen Hund. Aber nicht irgendeinen, sondern einen Assistenzhund. Der auf die Früherkennung von Unterzuckerung spezialisiert ist. Vor einem Jahr wurde bei dem Mädchen Diabetes diagnostiziert und seitdem können die Eltern keine einzige Nacht mehr ruhig schlafen. Bis der Hund bei ihnen einzog.

Sobald eine Unterzuckerung auftritt bellt er ganz laut und flitzt zu der eigens dafür installierten Klingel und alarmiert so die schlafenden Eltern. Aber damit nicht genug, schnappt sich der Hund den Notfallbeutel und flitzt zurück ins Zimmer des Mädchens. Dadurch können die Eltern rasch eingreifen und das dringend benötigte Mittel in kürzester Zeit spritzen.

Ich bin fasziniert, wie gut das alles klappt. Dass Hunde sehr gut riechen, ist uns Hundehaltern seit langem bekannt. Aber dass davon auch kranke Menschen profitieren, finde ich eine wundervolle Idee. Das  Mädchen kann diesen Sommer das erste Mal mit ihren Freundinnen alleine auf den Spielplatz gehen und ihre Eltern müssen sich keine Sorgen machen, denn ihr Hund passt gut auf sie auf. Keine Sekunde lässt er sie aus den Augen und bleibt ganz nah an ihrer Seite. Und für alle Fälle hat sie immer ihr Notfallset dabei.

Assistenzhunde werden sehr vielseitig eingesetzt. Ihr Einsatzgebiet umfasst Sehbehinderte, Rollstuhlfahrer, an Diabetes erkrankte, um nur einige zu Erwähnen. Und für viele beginnt mit dem Einzug des Hundes oft ein neues Leben. Endlich trauen sie sich in die Öffentlichkeit, denn der Hund ist ihnen eine unglaubliche Stütze im alltäglichen Leben. Ein Assistenzhund darf überall hin mitgenommen werden. Zum Einkaufen, ins Restaurant und sogar ins Flugzeug. Er hilft beim Socken ausziehen oder die Tür öffen. Tätigkeiten, die für uns ganz selbstverständlich sind, kann ein beeinträchtigter Mensch oft nur mit Hilfe seines Hundes bewältigen.

Die Ausbildung solch eines Hundes ist enorm. Sie benötigt sehr viel Zeit, aber auch eine Menge Geld. Im ersten Jahr wächst der Hund in einer Gastfamilie auf und danach beginnt für ihn die eigentliche Ausbildung. Leider hatte ich noch nie die Gelegenheit, mir ein genaues Bild von dem Training eines Assistenzhundes zu machen. Das würde mich brennend interessieren. Wenn ich bedenke, wie lange ich bei Charly für die  einfachen Grundkommandos wie Sitz, Platz und Bleib, gebraucht habe, kann ich nur sagen: "Hut ab."

Ein riesengroßes Lob an die Ausbilder dieser Hunde. Ohne sie gäbe es diese wundervollen Hunde nicht.

Sonja und Charly






Das Geheimnis wird gelüftet!

Ich habe endlich den Durchblick!

Vor ein paar Wochen sind meine Zweibeiner und ich im Wald spazieren gegangen. Frauchen schnüffelte eifrige am Boden herum *was eigentlich meine Aufgabe ist* und brach immer mal wieder in lauten Jubel aus. Wenn sie eine Ratte oder einen Igel entdeckt hätte, könnte ich die Aufregung ja noch verstehen. Da wäre ich auch in Freudengeheul ausgebrochen. Aber nein, sie veranstaltete das Theater für lauter kleine Zapfen und noch kleinere Stöcke.

Am Samstagabend musste Frauchen ganz dringend weg. Ohne mich. Nur die Kleine durfte mit. Herrchen wurde dazu verdonnert, auf mich aufzupassen. *Hmpf*
Um eins klarzustellen, auf mich muss keiner aufpassen. Frauchen gab mir noch einen dicken Kuss und ließ die Hautür mit einem lauten Knall ins Schloß fallen. Langsam dämmerete mir, dass wir Männer jetzt alleine zu Hause waren. *Jippy* Endlich sturmfrei!!! Wir machten es uns mit einem Glas Bier (natürlich nur Herrchen) auf der Couch gemütlich und ich bekam als Ausgleich eine herrliche Massage. So lässt es sich leben. Wir Männer wissen einfach, was gut ist. *schnarch*

Nach drei Stunden läutete es an der Haustür sturm. Vom Schlaf benebelt torkelten wir zur Tür und ein aufgedrehtes Frauchen drückte Herrchen etwas Undefinierbares in die Arme. Sieht aus wie der halbe Wald. Schaut nur, was wir schönes mitgebracht haben. Mich interessierte das Mitbringsel aber nicht die Bohne, denn ich hatte am Hosenbein von Frauchen einen mir unbekannten Duft entdeckt. Komisch. Frauchen riecht nach Hund. Sie wird mir doch nicht fremd gegangen sein? *schluck*

Fest umklammere ich mit meinen Vorderpfoten ihr Bein und inhaliere tief diesen mir unbekannten Duft. Ja, ganz klar. Sie ist fremdgegangen. *Bhoa* Das verzeihe ich ihr nie. Mich lässt sie eiskalt bei Herrchen auf dem Sofa zurück und besucht stattdessen einen anderen Hund. Beleidigt verziehe ich mich in mein Körbchen. Die kann mich mal. *schnief*

Wo ist denn Charly? Ja schön, Frauchen, dass du mein fehlen bemerkst.
Charly, komm schnell her und guck, was ich Schönes mitgebracht habe. Hellhörig hebe ich den Kopf. Hat sie etwa diese unglaublich leckeren Hundekekse mitgebracht? In Eiltempo rase ich zu ihr. Aber was mich da am Küchentisch erwartet, glaubt ihr nie und nimmer.

Ein wenig krumm ist er geworden.


Erkennt ihr die Sachen aus dem Wald wieder? Frauchen war bei einer Freundin zum Basteln eingeladen und gemeinsam  haben sie diesen Türkarnz aus Moos gezaubert. Und dafür sind wir den ganzen Nachmittag durch den Wald gestiefelt. Stundenlang.



Und weil ihr das Basteln so viel Spaß gemacht hat, zauberte sie an diesem Abend auch noch einen Adventkranz. Vielleicht kann ich an einem unbeobachteten Moment diese kleinen roten Dinger (Frauchen nennt sie Hagebutten) heruszupfen. Und die Sterne und die .....

Einen schönen Wochenanfang wünschen euch

Sonja und Charly










Wie ich meinen Hund an einem Regentag beschäftige!




Die ersten Regenwolken sind bei uns angekommen. Der morgendliche Spaziergang wird in Rekordzeit erledigt und wir betreten danach in Windeseile das warme Haus. Natürlich ist so eine kurze Runde nur eine Notlösung und eine sinnvolle Beschäftigung für den Nachmittag muss her.







Leckerchen verstecken

Diese Aufgabe zählt zu Charlys Lieblingsbeschäftigungen. Schon als wenige Wochen alter Welpe machte er sich mit wedelnden Schwanz auf die Suche nach den versteckten Leckerlies. Anfangs war das Versteck noch im selben Raum und für meine Fellnase leicht zugänglich. Heute muss er in einem anderen Raum solange warten, bis ich ihm das O. k. gebe zum Suchen. Wie eine Kanone flitzt er los und saugt alles am Boden befindliche geräuschvoll durch die Nase ein, einschließlich der Wollmäuse. *sehr praktisch*

Futterball

Charly liebt ihn. Wir haben ein pinkes Modell (sorry, unsere Kleine hat die Farbe ausgesucht) in der Tierhandlung erstanden. Diese Bälle gibt es in verschiedenen Größen und wird einfach mit Leckerchen befüllt. Meine Fellnase bevorzugt kleine Wurststückchen, extra für Hunde. Geraume Zeit ist er damit beschäftigt, ihn durch die Küche zu rollen. Leider passiert es immer wieder, dass der Ball unter den Tisch, den Schrank oder die Sitzgarnitur kullert. So komme ich an kalten Wintertagen zu ein wenig extra Bewegung, wenn ich auf allen Vieren, laut fluchend, den Ball zum hundertsten Mal wieder hervorhole.

Spielzeug werfen

Damit kann ich meine Fellkugel an kalten Wintertagen prima beschäftigen. Zur Zeit ist sein liebstes Flugobjekt eine kleine Ente. Da wird gezerrt, gezogen und hinterhergejagt.

Ramponiertem Spielzeug entgültig das Leben aushauchen

Ja, ich gebe es ja zu. Manchmal habe ich einfach keine Lust zum Spielen *schäm*. Dann hat sich, von Charly höchstpersönlich bearbeitets Spielzeug, bestens bewährt. Eigentlich wollte ich diese Spielsachen sofort in den Müll werfen, aber dann kam mir die Idee, dass ich ihn sein Werk doch zu gegebener Zeit, beenden lassen könnte. Funktioniert prima!!!

Heute habe ich ihm eine leere Flasche mit Hundekeksen gefüllt. Den Futterball konnte ich leider nirgends finden. Macht nichts, dieses Provisorium erfüllt ihren Zweck genauso. Normalerweise fliegt die Flasche in hohem Bogen durchs Wohnzimmer und die Leckerchen werden in Nullkommanichts verschlungen.



Nur heute nicht.
Damit ihr euch ein genaueres Bild davon machen könnt, habe ich hier einen kleinen Film vorbereitet. Bitte bis zum Ende ansehen, denn da werdet ihr Zeuge, wie gut mich Charly im Griff hat.


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Und weil spielen soooo unglaublich müde macht, sucht Charly danach seinen Lieblingskuschelplatz auf.

Auf dem Bauch von unserer Kleinen!

Wie beschäftigt ihr eure Hunde an einem Regentag?

Sonja und Charly

Willst du wissen, wie ich den Sonntag verbracht habe?

Die letzten Rosen!


Frauchen hat nach ihrer Shoppingtour heute wieder ganz viel Zeit für mich. Weil das Wetter so herrlich ist,  hat sie sich für einen langen Spaziergang entschieden. Unser Weg führt uns an einem alten verlassenen Bauernhaus vorbei. Da entdeckt Frauchen die letzten Rosen. Sofort holt sie den Kasten hervor und knipst wild drauflos. Natürlich muss ich wieder einmal posen. *Seufz*







Ich habe aber keine Lust dazu und genehmige mir einen Happen vom letzten saftigen Gras. *Jammy*

Mhmmmm, ... diese Gerüche!









Frauchen findet, dass so alte Häuser einen gewissen Charme ausstrahlen. Davon verstehe ich nichts, aber ich sage euch, was da für herrliche Gerüche herumwabbern. Ich bin im Hundehimmel. Frauchen stellt sich gerade vor, wie früher die Bauersleute nach der Arbeit auf dieser Bank gesessen und den Sonnenuntergang beobachtet haben. Und den arbeitsreichen Tag noch einmal in Gedanken durchgegangen sind .....




Ich überlasse sie ihren Tagträumen und erkunde die Gegend. Ist dort hinten etwa ein Hase vorbeigehoppelt? Das muss ich genauer unter die Lupe nehmen.




Von hinten höre ich Frauchen quietschen, was für ein schöner Steintrog das doch ist. *Augenverdreh*
Ich kann jetzt nicht, Frauchen, ich glaube ich habe eine Hasenfährte entdeckt. Schnüffel, grunz, tief inhalieren. Nein, Fehlalarm. Genug herumgeschnüffelt, wir machen uns im gemütlichen Tempo auf den Heimweg.


Sie Sonne geht unter und bald ist es wieder stockdunkel. Da wird es Zeit für ein gemütliches Schläfchen auf der Couch.

Ich hoffe, euch hat unser kleiner Ausflug in die Vergangenheit gefallen.

Sonja und Charly

Frauchen ist ausgeflogen!


 
Meine Familie hat mich eiskalt zurückgelassen. Jawohl, einfach so. Ohne ein Wort. Frauchen lief am Morgen hektisch im Haus herum und mahnte die Kinder zur Eile und dann knallten sie mir einfach die Tür vor meiner Nase zu. Das hätte schlimm ausgehen können, wenn ich nicht so schnell reagiert hätte. Denn die Nase einquetschen tut sauweh. Ich spreche aus Erfahrung.( Da bist du aber selber Schuld, wenn du deine Nase immer überall hineinstecken musst.)

Plötzlich höre ich an der Haustür ein leises Kratzen. Mein Herz setzt eine Sekunde aus und meine Knie fangen vor Angst zu schlottern an. Ob das ein Einbrecher ist? Soll ich jetzt laut bellen oder mich mucksmäuschenstill verhalten? Gerade als ich mich zum Randalemachen entscheide, steckt meine liebe *Oma* den Kopf durch den Türspalt. Ja, wo ist denn mein lieber Charly?




Bhoa, .... noch einmal Glück gehabt. Ich bin doch nicht alleine auf dieser Welt und meine Familie ist nur Shoppen gefahren und kommt am Abend wieder. Das behauptet zumindest *Oma*.
Den restlichen Tag habe ich es mir auf der Couch gemütlich gemacht. War ja niemand da, der mich genervt hätte.

Hat dich deine Familie auch schon einmal zurückgelassen?

Sonja und Charly

Bitte spiel mit mir!

Heute ist wieder ein wunderbarer Herbsttag. Sonne, warme Temperaturen und noch immer saftige grüne Wiesen so weit das Auge reicht. Dieses herrliche Wetter nutzten Frauchen und ich für einen langen Spaziergang. Dort ein wenig schnüffeln, da ein besonders saftiges Grasbüschel schlemmen. Frauchen ist fleißig am knipsen und ich kann in Ruhe herausfinden, wer von meinen Hundekumpels heute schon den Weg entlang gelatscht ist.

Das ist natürlich nicht immer so. Manchmal hat es Frauchen ganz besonders eilig und läuft im Eilschritt vorraus. Da komme ich kaum mit meinen kurzen Beinchen hinterher. Aber heute hat sie alle Zeit der Welt. Ich mache meinen Frauchen sogar den Gefallen und pose geduldig an besonders schönen Stellen. Ein Klacks für mich, denn sie steckt mir jedesmal ein kleines Stück getrocknetes Huhnerfilet zu. Mhmmmm!

Als wir an einer Weggabelung ankommen flitzt plötzlich von hinten eine schwarze Fellkugel heran. Bhoa, beinahe hätte ich mich vor Schreck an einem Grashalm verschluckt.

Ähhhh, ... wer bist du denn ?
Willst du mit mir spielen?



Guck, ich bin genauso groß wie du!

Willst du ein Küsschen!


Zeit, nach Hause zu gehen!

Hattet ihr auch schon eine einmal eine überraschende Hundebegegnung?

Brauchen Hunde einen geregelten Tagesablauf? bei Issn´Rüde.

Sonja und Charly

Würstelexperiment!

Mein Frauchen experimentiert gerne. Leider muss ich immer als Versuchskaninchen herhalten. Diesmal soll ich auf Kommando, ein vor meinen Pfoten plaziertes Leckerchen, fressen. Na, das ist ja mal eine einfache Aufgabe. Frauchen angucken, Schnauze weit auf und schwupps ist der Keks im Maul.



Och, sooo ein kleiner Keks? Und da macht mein Frauchen so einen Aufstand? Gerade als ich ihn mir einverleiben will, ruft sie im strengen Ton *Nein*. Ja, wie jetzt? Ich dachte Frauchen angucken und sich dann das Leckerchen schnappen. Nein Charly, du darfst es erst fressen, wenn ich es dir mit dem Wort *Nimms* erlaube. Hmpf!!! Das ist aber echt fies.





 Bhoa, ein leckerer Hühnerfleischstreifen. Du Frauchen, das ist gemein!!!




Schluck!!! Getrocknete Lunge. 




Jippieeeeee, ... Würstchen!!!


Nein Charly, lass es sofort los!!!









Mhmmm, schmeckt das lecker. Tut mir leid Frauchen, aber ich konnte einfach nicht wiederstehen. Deine Übungen sind aber auch echt voll doof.













Ich schätze, ich bin mit Karacho durch die Prüfung gerasselt. Macht aber nix.
Schließlich habe ich mir als kleinen Trost ein Wiener Würstchen eingeheimst. Hi hi.











Frauchen war den restlichen Abend total sauer auf mich gewesen. Aber he, ich bin ein Hund!!!

Seid ihr auch schon einmal durch die Prüfung gerasselt?

Natürlich hat Charly den Fleischstreifen und die getrocknete Lunge nich auf einmal zu fressen bekommen. Und nur mit vollem Körpereinsatz konnte ich ihm eine Hälfte des Würstchen entreißen. Ja, kaum zu glauben, die Hand ist noch dran.

Brauchen Hunde einen geregelten Tagesablauf? bei Issn´Rüde.

Sonja und Charly

Schnauze tief in die Erde graben!









Heute geht es endlich wieder ins Freie. Der Himmel ist grau verhangen, aber der Regen hat fürs Erste nachgelassen. Schnell schnappt Frauchen die Leine und wir brechen zu unserer gewöhnlichen Gassirunde auf.








 


Bald taucht vor uns ein frisch gepflügtes Feld auf.
Vor Vorfreude beginnt meine Hundenase zu wackeln und ich begebe mich schnell auf die Suche nach Mäusen. 











Tief stecke ich meine Nase in die Erde und nehme einen kräftigen Atemzug. Prompt verstopft mir die krümmelige Erde meine empfindliche Nase. Hatschiiiii! Einmal ausgiebig schütteln und die Suche geht weiter. Jammy, ... ich glaub ich habe ein Mäuseloch entdeckt.
Mein Herz macht einen Freudensprung und ich buddle mir fieberhaft einen Weg zur Mäusewohnung. Plötzlich höre ich von weither Frauchen nach mir rufen. Manno. Schnell die Ohren auf Durchzug und buddeln, dass die Erde in alle Richtungen fliegt. Charly, ... zu mir!!!




Na gut, dann tue ich ihr eben den Gefallen. Und damit ihr mich in Natura erleben könnt, hat mein Frauchen ein Video gemacht.



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Ich finde, ich mache das schon sehr gut.

Brauchen Hunde einen geregelten Tagesablauf? bei Issn´Rüde.


Sonja und Charly









Frauchen nervt!



Seit Stunden schüttet es wie aus Kübeln, darum habe ich es mir auf der Couch gemütlich gemacht. Ich rolle mich zu einer Kugel und mir fallen langsam die Augen zu. Gerade als ich ins Land der Träume reise, baut sich Frauchen mit ihren doofen Kamera vor mir auf. Och nee, nicht schon wieder.

Kann sie sich nicht einmal ein anderes Opfer aussuchen? Sie geht vor mir in die Knie und haucht leise *oh, ist der süüüüüß*. Und dann wird geknipst was das Zeugs hält. Über mir, neben mir, vor mir und beinahe auf mir, weil sich Frauchen zu weit nach vorne gebeugt hat.

Frauchen, ich will endlich meine Ruhe haben.






Bhoa, Frauchen du nervst.




Pfote über die Nase und Licht aus!!!





Nervt dich dein Frauchen auch manchmal?

Sonja und Charly