Wie motiviere ich meinen Hund beim Training?








Im letzten Post habe ich euch berichtet, dass ich Charlys Gehirn wieder ein wenig auf die Sprünge helfen muss. Genauer gesagt, geht es um den Grundgehorsam. Regelmäßig veranstalten wir seit letzter Woche kleine Trainingseinheiten. Mal im Haus, mal bei unseren Spaziergängen oder im Garten. Was darf dabei nie fehlen? Kekse. Logisch. Oder Wurst, Käse, getrocknete Lunge usw. In allen erdenklichen Geschmacksrichtungen und Formen. Meine Fellnase liebt diese knusprigen Dinger. Vor ein paar Monaten habe ich mich für meine Knutschkugel sogar höchstpersönlich an den Herd gestellt und leckere Käsekekse gebacken. So schnell konnte ich gar nicht gucken, wie die verschlungen waren.



Am Wochenende wurde hier wieder mal das Kommando *Nein* geübt. Ein alter Klassiker. Ich weiß. Was benötigt man dafür? Zeit, Geduld und Ausdauer. Charly, nicht ich. Charly gehört nicht unbedingt zu den geduldigen Artgenossen. Bei ihm muss immer alles schnell gehen. Außer beim Kuscheln. Da darf es ruhig mal länger dauern. So, jetzt aber genug gequasselt, wir haben unseren Übungsfortschritt für euch in Bildern festgehalten.




 Was benötigt man für die Übung *Nein*?




Einen prallgefüllten Leckerliebeutel.
Den haben wir übrigens bei einem Gewinnspiel von Jamies Backstube gewonnen.




Ein Zergel.
Dieses eignet sich prima für den Rückruf.





Und damit die Übungen abwechslungsreich bleiben, variiere ich die Belohnung. Mal gibt es Kekse, mal ein verbales Lob, Streicheleinheiten oder ein wildes Spiel mit dem Zergel. So halte ich meine Fellnase bei Laune und er kommt nicht auf dumme Gedanken. Man könnte ja auch einmal im Wald nach den Hasen gucken. *lach*



Neiiiin, du kannst den Keks jetzt nicht futtern.





Bhoa, ist die gemein.



Frechheit, kann bitte jemand den Tierschutz verständigen?





Hmhhhhhh, die Kekse duften so herrlich.


 



 Jeahhhh, jetzt aber ...






Mit was ködert ihr eure Fellnasen? Mit einem Spiel, mit Leckerlies oder Streicheleinheiten?



Liebe Grüße
Sonja und Charly

Kommentare:

  1. Da ich diesbezüglich sehr Anspruchsvoll bin, jawohl ja, bitte gleich drei Belohnungen gleichzeitig.
    Gruss Ayka

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  2. Hihi, also selbst gebackene Käsekekse würde ich auch nicht verachten. Aber da ich auch sehr verspielt bin, nehme ich Spielsachen genauso gerne als Belohnung. Nur das Streicheln, das sehe ich überhaupt nicht als Belohnung an.

    Wuff-Wuff dein Chris

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  3. Bei uns wird gar nicht mit Leckerli belohnt, Streicheleinheiten empfinden beide Hunde auch nicht als Belohnung, sondern eher als fehl am Platz, wenn es um die Arbeit geht. Wir belohnen mit Spielen, allerdings sind auch Zerrspiele mit Menschen tabu. Meine Hunde haben gelernt lozulassen, wenn ich nach etwas greife, was sie im Maul haben. Zerrspiele wären da kontraproduktiv. Ich befestigte gern den Dummy in einem Busch oder an einem Baum, dort darf er dann herausgezerrt werden. Das ist bei den Hunden sehr beliebt :)
    Liebe Grüße aus Terrierhausen

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    1. Oh, das ist ja auch mal ein cooler Ansatz - loslassen, wenn man selbst nach etwas greift...

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  4. In meinem nahen Umfeld wird immer wieder gerne behauptet, dass Linda für Fressen ihre Seele verkaufen würde. Dem ist aber nicht so, denn wenn sie nicht will, hilft auch kein Leckerli der Welt...

    Trotzdem ist sie natürlich nach wie vor verfressen und tut so einiges für die Kekse. Aber auch einem Zergelspiel ist sie nicht abgeneigt und zieht das auch gerne mal dem Leckerli vor. Zudem spielt sie am liebsten mit ihren Dummys und einer speziellen Art von Schlenkerpuppen. Alles andere ist nicht sehr beliebt stellt demnach auch keine Belohnung dar.

    Und anfassen geht gar nicht... lach, zumindest nicht, wenn es um das Thema Belohnung geht.

    LG Andrea und Linda

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  5. Ködern ist bei unseren Fellnasen nicht so einfach ... daher ist meistens verbales Lob bei uns angesagt :) Nur bei richtigen Übungen werden bei uns auch mal Leckerchen eingesetzt - wie bei der "Bleib" Übung, wenn die Hunde beide einige Meter vom Leckerchen weg sitzen und dann warten müssen, bis jeder von Ihnen einzeln nach Aufforderung hindarf und SEIN Leckerchen futtern.

    Die Bilder vom wartenden Charly sind aber wirklich fast schon tierschutzrelevant ;)

    Liebe Grüße,
    Isabella mit Damon und Cara

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  6. Mmh wir arbeiten hier mit Futter, Spiely oder einem gemeinsamen Spiel mit dem Menschen :) Das variiert hier sehr stark und ist situationsbedingt.

    LG Lily

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  7. Hier wird viel mit Leckerli und Lob gearbeitet.... Wir haben das so in der Hundeschule gelernt und Socke hat das für sich als die beste Trainingsbelohnung entdeckt. Solange wir Sockes Gesundheit und ihr Gewicht damit nicht schaden, wird es hier dabei auch bleiben. Schade, dass ich nichts mehr für Socke backen kann....

    Viele liebe Grüße
    Sabine mit Socke

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  8. Das sind wieder tolle Fotos. Man sieht richtig, wie wild Charly auf die Leckerlis ist. Meine Kinder haben auch mal in einer Hundebäckerei mitgearbeitet in den Ferien:-)
    glg Susanne

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  9. Charly nicht nur immer mit Leckerlis zu belohnen, sondern zu variieren finde ich super. Für Chiru ist der Jackpot, wenn ich zur Belohnung mit ihm spiele. Streicheleinheiten sind da eher nicht so sein Ding - Leckerchen ok... Wenn Lotta auch welche bekommt, dann ja.
    Liebe Grüße
    Sali

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  10. wie lieb er neben dem gefüllten beutel voller leckerchen steht und in die kamera schaut, zu genial :D

    ich glaub nicht das wir da mithalten könnten...*gg

    habt einen tollen start in die neue woche meine lieben,

    luana

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