Ein Hund braucht Grenzen und klare Regeln



Kommt ein Hund ins Haus, wäre es doch perfekt, wenn gleich die komplette Gebrauchsanweisung mitgeliefert würde. Dem ist leider nicht so. Wer wie wir, Anfänger sind, guckt erst einmal bedröppelt aus der Wäsche. Hähhh. Wie bitte tickt so ein Hund? Welche Dinge ein Hund für seinen täglichen Bedarf braucht, findet man schnell bei Mr. Google. Dort tummeln sich viele tolle Listen. Anders sieht es mit dem Wesen Hund aus. Welche Stärken und Schwächen bringt mein Hund mit? Ist er eher ängstlich oder auf Krawall aus? Viele, viele Fragen türmen sich da am Horizont auf.




Über Hunde gibt es so viele verschiedene Meinungen 


Seit Tagen verschlinge ich zu diesem  Thema massenweise Bücher, Zeitschriften und Artikel auf anderen Blogs. Eins ist mir dabei mittlerweile klar geworden. Es gibt kein Allheilmittel für Charly. Charly ist einzigartig und ein eigenständiges Wesen. Mit vielen Ecken und Kanten. 



 

 

Ein Hund braucht Grenzen und klare Regeln


Jaaa, ihr lest richtig. Bei unserem Gespräch mit der Hundetrainerin dämmerte uns bald, dass wir Charly keine Grenzen gesetzt haben. Wenn ich bei jemanden zu Besuch bin, muss ich mich an deren Regeln halten. Und genauso ist es bei einem Hund, der zu seiner Familie kommt. Nur war Charly damals ein kleiner niedlicher Welpe und musste von uns beschützt werden. Er kann sich doch nicht selbst helfen. Nee, eh klar. Und wer hängt bei Hundebegenungen zähnefletschend in der Leine und keift in den höchsten Tönen? Und vermittelt damit seinem Gegenüber unmissverständlich, ich mach die platt ... 


Es bedarf Arbeit und Training und noch viel mehr Geduld und Verständnis, um unsere Fehler wieder auszubügeln. Schöner Satz, nicht? Dann wisst ihr ja jetzt, was wir in den nächsten Monaten so machen. Bei meiner Suche bei Mr. Google bin ich auf einen sehr interessanten Artikel von Michael Trommer gestoßen - Fluffologyblog.
 

Hier ein kleiner Auszug:

 Ich habe Hunde. Ich habe aber auch ein Leben. Hunde sind dazu gemacht, mit mir zu leben, nicht andersherum. Ich würde mir jederzeit für jeden Hund unter meinen Fittichen ein Bein ausreißen, aber ich erwarte ein gewisses Maß an Anpassung. Hunde leben in der gleichen Welt wie ich, und dieses Leben ist nunmal nicht immer schön ... Einfach mal Gassi .


Kennt ihr das auch, wenn ihr einen Text lest und aus dem nicken gar nicht mehr herauskommt? *jawolljawolljawoll*.  Ich nicke immer noch ... 


Was haltet ihr von diesem Artikel? Eure Meinung interessiert mich brennend!

 

Liebe Grüße
Sonja & Charly

Kommentare:

  1. Ja es ist einfach so: wer seinen Hund liebt der gibt ihm Regeln und Grenzen...denn die werden gebraucht und es gibt dem Hund Selbstsicherheit, wenn er weiß, wo sein Platz ist. Das muss man als Hundehalter verstehen lernen...sonst ist es nix Halbes und nix Ganzes ;-)

    Alles Liebe nima

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    1. Ich gebe dir vollkommen recht - wir haben das leider viel zu lange nicht wahrhaben wollen.

      Liebe Grüße
      Sonja und Charly

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  2. Passend und genau auf den Punkt gebracht. Regeln gehören zum Leben dazu. Für Mensch und Tier :-)
    liebe Grüße
    Sandra und Aaron

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    1. Wir mussent das auf die harte Tour lernen.

      Liebe Grüße
      Sonja und Charly

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  3. Ich freue mich sehr, dass Ihr mit Eurem Training beginnt und Ihr auf eine unbeschwerte Zukunft zusteuert.

    Ich habe den Beitrag gelesen und kann die Auffassung des Autors verstehen, er hat drei Hunde und lebt seine Art mit den Hunden, die er für richtig hält und, die er im Alltag praktizieren kann. Mein Weg ist es nicht, weil ich mit Socke so nicht leben könnte. Sockes Erkrankung macht vieles anders, zudem haben wir mit Socke kaum Probleme und ich müsste mich wahnsinnig verstellen, wenn ich seinen Weg gehen würde.

    Das Wichtigste bei der Hundeerziehung ist doch der Weg, der zu einem passt. Die Regeln müssen im Alltag und im Urlaub gleichermaßen gut eingehalten werde. Mir schwebt ein Beispiel einer Bekannten vor, die ihren hund nicht mehr aif das Sofa lassen sollte. So durfte der Hund auf Ihr auf dem Sofa liegend kommen. Sie liebte die Kuschelstunden am Abend und wollte darauf nicht verzichten. oder es wurden Ausnahmen im Urlaub gemacht. Das ist glaube ich nicht gut.

    Wichtig ist also, dass Du Deinen Weg findet. Ich bin eher so auf Kuschelkurs und nehme dafür auch gerne längere Trainingszeiten in Kauf.

    Viele liebe Grüße
    Sabine mit Socke

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    1. Ich wäre auch viel lieber auf Kuschelkurs, liebe Sabine. Ich muss aber akzeptieren, dass Charly mit dem nicht klar kommt. Er braucht einfach Grenzen, auch wenn mir das verdammt schwer fällt.

      Liebe Grüße
      Sonja und Charly

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    2. Aber , wenn Du diese Erkenntnis schon hast, dann ist doch ganz viel gewonnen. Nun musst Du sie auch noch leben...

      Ich wünsche Dir dabei alles Gute und hoffe, dass Du uns auf dem Laufenden hälst.

      Viele liebe Grüße
      Sabine mit Socke

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  4. Also ich finde den Artikel großartig. Er ist locker geschrieben und an vielen Stellen musste ich grinsen, weil ich uns wiedererkannt habe. So ist das wirklich bei einer Mehrhundehaltung. Feste Regeln müssen dabei unbedingt sein. Wie wichtig das ist habe ich jetzt gemerkt als mein Mann in die Schichtarbeit wechselte. Auf einmal ein vollkommen anderer Tagesrhythmus, das mussten Emma und Lotte erst lernen. Aber ich denke wir sind auf einem guten Weg.
    Liebe Grüße vom Emma und Lotte Frauchen

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    1. Und wir müssen lernen, dass Charly auch als Einzelhund seine Grenzen und Regeln braucht. Ich musste bei dem Video schmunzeln, wo alle drei Hunde entspannt durch die Stadt spazieren. Da will ich hin mit Charly ...

      Liebe Grüße
      Sonja und Charly

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  5. Lange ist es her...da Tibi ein frecher Welpe war.
    Nando ein riesiger Lanseer war ihr Freund und unser Lehrmeister.
    Ich schaute, wie Nando mit Tibi umging.
    Wie er ihr zeigte, lass den Unsinn...bis sie es übertrieb und Nando ihr eine "Backpfeife" gab. Echt ich hatte es gesehen, konnte es kaum glauben.

    Ich sagte mal zu Nandos Leinenende:"Wenn ich Tibi ausmeckere, liebt sie mich vielleicht nicht mehr"
    Schallend lachte er..."Irrtum!!! Wenn du Tibi IHREN Platz an DEINER Seite zeigst, gibst du ihr Sicherheit und sie wird dich viel mehr lieben."
    Wie recht er hatte !!!
    Also kam das Spielzeug weg. Ich bestimmte, wo es lang ging, Futter? Klar , dass musste sich Tibi erarbeiten.
    Ich lernte Tibi nicht mehr eine Rinderkeule an ihr Hinterteil zu sabbeln, nein kurze knappe Anweisungen.
    So sah es bei uns aus!

    Es hatte sich gelohnt, wir sind ein tolles Team geworden, bei dem sich jeder auf den anderen verlassen kann.
    Für mich wurden ein paar Fragen sehr wichtig. Die Frage:"Was will ich? / Womit kann ich Leben? / was will ich nicht?"
    Liebevolle Konsequenz ist glaube ich unser Zauberwort geworden.

    Ganz liebe Grüße von Sylvia

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  6. HA....unsere ist nun etwas über einem Jahr und denkt die ganze Welt dreht sich um sie. Aber mit uebung Aufmerksamkeit und Geduld klappt es schon.

    Alles gute Conny

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    1. Wuff, die Welt dreht sich um uns ...
      das weiß ich genau. Aber wenn es mir Frauchen nicht so zeigt, weiß ich, sie ist stink sauer und ich muss brav sein...
      Wuff Tibi

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  7. Wir freuen uns auch mit und für euch, dass ihr mit kompetenter Hilfe an eurer Seite alles in Angriff nehmt, was nicht so läuft. Ja, ja... auch wir kennen das mit den Grenzen... lalalalalaa...
    Alles Liebe und Gute für euch.
    Caspers Frauchen

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