Sobald ein Hund einzieht, ändern sich die hygienischen Bedingungen komplett


 



Ich selber habe es gerne sauber und gemütlich im Haus. Täglich nehme ich den Kampf mit Staub und Dreck auf, sauge das Haus komplett durch und beim Betreten des Hauses muss jeder die Schuhe ausziehen. Ausnahmslos. Eine glänzende Idee also, sich unter diesen Voraussetzungen einen Hund ins Haus zu hohlen. *gröhl* Mein Hund darf bei jedem Wetter über die Wiesen flitzen, in Pfützen baden und sich komplett einsauen. Mit Charly habe ich immerhin noch Glück, denn er lässt sich nach dem Spaziergang relativ anstandslos die Pfoten mit einem weichen Handtuch abwischen. Wenn ich flink genug bin! Einen Besucher, der so besudelt um Einlass bittet, würde ich allerdings in die Wüste schicken. Charly nicht!


Im Folgenden eine kleine Auflistung an hygienischen Einschnitten, mit denen sich jeder Hundebesitzer auseinandersetzten muss. Ob er will oder nicht!


Unsere Hunde haaren 

Sie verlieren ihr Fell auf dem Sofa, verteilen es auf dem Fußboden, auf unserer Kleidung und insgeheim frage ich mich, wie es sein kann, dass Charly überhaupt noch Haare am Körper hat. Neulich habe ich sogar ein Hundehaar im Kochtopf gefunden. *bähhh* Es ist mir ein Rätsel, wie es dorthin gelangt ist. Ich verbringe viel Zeit damit, mit dem Staubsauger durchs Haus zu laufen und dann so ein herber Rückschlag.


Pfützenwasser im Haus 

Mit Hund muss man auch bei Regenwetter raus. Das hat logischerweise einen nassen Hund zur Folge. Charly liebt es bei warmen Wetter ins Wasser zu gehen. Bei Regen und Kälte sieht das anders aus. Nach einem verregneten Spaziergang will meine Fellnase so schnell wie möglich ins warme Haus. Dabei beginnt an der Haustür das Drama. Ich muss die Haustür aufschließen, Charly drängt sich an meinem Hosenbein vorbei und hinterlässt dabei einen Schmutzstreifen. Während ich nach dem Handtuch hangle, schubbert Charly sich wohlig über den Teppich. Na toll. Diesen Schreckmoment nutzt Charly und läuft ins Wohnzimmer und dreht dort schüttelnd eine Ehrenrunde. *kreiiiisch* Sauberes Haus, ade!



 

 

Ein Hund sabbert  

 

Charly zum Glück nicht übermäßig. So unhygienisch Hundespeichel auch ist, so schnell ist er total normal in unserem Alltag geworden. Charly schleckt unheimlich gerne frisch geduschte Füße ab, den Fußboden, weil da unterm Tisch einmal vor einigen Wochen ein Wurststück lag. Und hinterläßt dabei seinen Sabber. Ganz normal, oder? Dasselbe auf dem Sofa. Dieses wird hingebungsvoll von Charly abgeschleckt und in den Ritzen nach alten Kekskrümeln gesucht. Na, kommt da bei euch auch Würgereiz auf? Natürlich versuchen wir das Schlecken zu unterbinden. Ist doch klar. Aber jeder Hund hat schon mal in der Wohnung irgendetwas abgeschleckt. Den Nichthundebestitzer sei an dieser Stelle gesagt, Hundesabber ist ein super Training für das Immunsystem. Nicht ohne Grund heißt es doch, Hundehalter leben sehr gesund.


Die eigene Kleidung hundetauglich machen 

Mit Hund kleidet man sich anders. In einer robusten Jeanstasche steckt man schnell mal den angesabberten Ball oder kleine stinkige Hundekekse. Und der Parka mit den großen Taschen wird zum Lieblingskleidungsstück auserkoren, weil da alles, was man für eine Spaziergang mit Hund benötigt, prima verstauen kann. Dass man machmal wie ein kleines Michelinmännchen aussieht, stört doch keinen, oder? Und dann natürlich die Gummistiefel. Ich liebe diese Dinger. Man kann mit ihnen durch nasse Wiesen und Pfützen marschieren, ohne danach die nassen Füße erst einmal am Kaminofen wieder auftauen zu müssen. Vorausgesetzt man hat die gefütterte Version gekauft. Tja, wenn man sich eine Hund anschafft, läuft man irgenwann nur mehr in hundetauglichen Klamotten herum. *grins*


Ich könnte diese Liste noch ellenlang weiterführen ...


Wie haben sich eure hygienischen Bedingungen mit Hund verändert?



Liebe Grüße
Sonja & Charly




Kommentare:

  1. Liebe Sonja,

    ich muss zugeben, viele Dinge kommen mir bekannt vor :) Aber ich bin auch sehr forh, dass wir die Möglichkeit hatten (und auch wieder haben) mit den Hunden nach einem Spaziergang nicht sofort ins Haus zu müssen - ein trockener Zwischenraum ist da echt Gold wert. Der meiste Dreck bleibt schon mal dort und ist - besonders nach sehr feuchten Spaziergängen - dort auch einfacher zu beseitigen als im gesamten Haus.
    Ich musste aber gerade daran denken, dass manche Besucher etwas befremdet schauen, wenn sie bei uns immer griffbereit im Flur einen Staubsauger stehen sehen. Mir ist das mehrfach tägliche staubsaugen so in Fleisch und Blut übergegangen ... es fällt nicht mehr auf :)
    Und was Haare auf der Kleidung betrifft, ohne fehlt etwas und Hundehaar passt zu allem ;)

    Liebe Grüße,
    Isabella mit Damon und Cara

    PS: Mein Favorit sind übrigens im Haushalt helfende Hunde - die beim Fenster putzen von außen auf der Innenseite immer mit der Zunge mitwischen :)

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  2. Also Socke hier einzog, standen überall kleine Desinfktionshandgelfläschen herum. Der Socke-nHalter schmierte sich ständig die Hände ein. Die Zeiten sind vorbei....

    es ist mit Hund nie so sauber wie ohne Hund. Das stimmt wirklich. Auch wenn Soke nicht haart, bringt sie und ich einfach Dreck mit ins Haus. Wir lieben unseren Staubsauger einfach noch viel mehr und haben eine Putzhilfe beschäftigt, die mir beim Kampf gegen den Dreck hilft.
    Ich möchte Socke aber nicht wegen des Dreckes missen. Die Freude, die sie bringt ist viel größer als der Sandhaufen auf dem Boden....

    Viele liebe Grüße
    Sabine mit Socke

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  3. Hmm, bei uns ist es seit dem wir Hunde haben auch nicht mehr so sauber wie früher aber ganz ehrlich-ich habe damit kein Problem und wer wohl der darf gerne daheim bleiben ;)

    Ich putze täglich und sauge...die Decken der Hunde werden einmal die Woche gewaschen. Das war es eigentlich, ich mache es nicht anders als ohne Hund(e).

    Liebe Grüße und ein wautolles WE,

    Heike

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  4. Jetzt bin aber froh das es nicht nur mir so geht *lach* Tierhaare (weil die Katze ja auch noch ihr Fell dazulegt) sind hier bestimmt überall. Da kann ich saugen bis der Arzt kommt. Und wenn ich so überlege, habe ich mehr "Hundeklamotten" als ausgehtaugliche Anziehsachen. Ja, mit Hund verändert sich so einiges. Aber ohne Hund kann ich mir mein Leben auch nicht vorstellen.
    Liebe Grüße vom Emma und Lotte Frauchen

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  5. Ja, ja, ohne Hund wäre es wohl viel sauberer - jedoch auch viel einsamer - sagen meine Menschen öfters. Zum Glück haben wir zufällig gleich beim Eingang, ein kleines Räumchen - wo Hundeklamotten, das Reinigungspodest (Rückenschonend für die Menschen und ganz viele Gutis ihren Platz gefunden haben.
    Adventsgrüsse von Ayka die sehr gerne für flauschige Teppiche in der Wohnung sorgt.

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  6. Hallo ��
    Wir sind seit Kurzem auf auf den Hund gekommen �� Wir haben einem kleinen Dackel, namens Willi, quasi das Leben gerettet �� Er wurde in seinem ehemaligen Zuhause von einem anderen Hund, der ebenfalls dort wohnte, mehrmals angegriffen und böse zugerichtet. Die Besitzer wollten ihn dann weg geben und uns hat der kleine so leid getan, dass wir nicht lange überlegt haben und ihn zu uns geholt haben �� ich würde den süßen nie wieder hergeben. Er hat unser Leben zwar ganz schön umgekrempelt und verbreitet auch oft Chaos, aber er gehört jetzt zu uns ❤

    Und nun zum Thema ��:
    Ich bin auch sehr auf Hygiene in der Wohnung bedacht und bin auch ziemlich pingelig, aber ich glaube, so ein Hund ändert die Ansichten doch sehr ��
    Kleine Pfotenabdrücke auf den weißen Fliesen und Fell überall gehört dazu �� Man muss seine Putzgewohnheiten eben an die Fellnase anpassen �� So wird jeden Tag gestaubsaugt und zwischendurch immermal den Mop geschwungen.

    ��

    Liebe Grüße
    Petra, Tobias & der kleine Chaos~Dackel ��

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