Wo ist der beste Futterplatz für den Hund?





Ich bin ein Gewohnheitsmensch. Durch und durch. Überall im Haus habe ich meine Lieblingsplätze, an denen ich entspanne, ein gutes Buch lese oder etwas Esse. Neulich las ich in einer Zeitschrift, dass man, wenn man abnehmen will, sich einmal vor Augen halten sollte, an welchen Plätzen im Haus man am liebsten isst. Seit ich diese Worte gelesen habe, lassen sie mich nicht mehr los. Also startete ich eine Gedankenreise durch unser Haus. Wo esse ich am liebsten?


In welchem Raum esse ich bevorzugt?

Spontan viel mir da unsere Küche ein. Den größten Teil von meiner Nahrung nehme ich in dort zu mir. Besonders fällt mir dabei auf, dass ich immer auf dem gleichen Stuhl sitze. Und wehe, von den Besuchern wagt es einer, es sich auf meinem Lieblingsstuhl gemütlich zu machen. Das geht ja wohl gar nicht! Nein, keine Angst, er wird nicht unsanft vom Stuhl geschuppst. Aber ein wenig irritiert  gucke ich schon. Um so länger ich die Gedankenreise durchs Haus mache, um so klarer wird mir, dass ich immer wieder an den gleichen Plätzen etwas zu mir nehme.

So langsam wird es unheimlich.

Muss ich mir wirklich jedesmal auf der Couch einen Schokoriegel genehmigen? Und bei einem spannenden Krimi eine Packung Chips knabbern? In den letzten Wochen fiel mir auf, wie konditioniert wir Menschen eigentlich sind. Krass, oder? Nun aber zum Thema Hund. Mein Blog ist schließlich ein Hundeblog. Auch Charly hat seine Lieblingsfutterstellen in unserem Haus. Am Morgen serviere ich ihm liebevolle sein Nassfutter in der Küche. Nein, nicht an irgendeiner Stelle. Seine Futterschüssel steht in der Ecke neben dem Kühlschrank. Clever gewählt von unserer Fellkugel. Somit sitzt er nahe an der Futterquelle, denn angebrochene Dosen verwahre ich immer im Kühlschrank. 


Am Abend bekommt er leckeres Trockenfutter

Dieses frisst Charly aber nur im Wohnzimmer. Was wir schon alles probiert haben, ihm das Futter auch in einem anderen Raum schmackhaft zu machen!? Nein, das wollt ihr gar nicht wissen. Glaubt mir. Aber auch im Wohnzimmer muss die Schüssel an einem bestimmten Platz stehen. Sonst rührt er sie nicht an. Ich würde sagen, wir haben ihn super konditioniert. Dasselbe gilt für diverse Knabberstangen und Co. Diese bekommt er im Wohnzimmer auf seiner Decke. Wenn ich ihn dorthin schicke, fängt er augenblicklich zu sabbern an. Denn er weiß, dass es dann etwas zu knuspern gibt.

 


Was nehme ich von meiner Gedankenreise mit? 

Ich werde ab heute bewusster an meine Nahrungsaufnahme herangehen. Viel zu viel stopfe ich in mich hinein, weil ich es eben so gewohnt bin. Damit ist jetzt Schluss. Bei Charly lasse ich alles beim Alten. Er darf ruhig seinen Lieblingsfressplatz behalten. Er kämpft auch nicht mit seinem Gewicht ... 



Wie sieht es bei euch aus? Hat euer Hund auch einen festen Futterplatz? 
Mich würde außerdem interessieren, was bei eurer Gedankenreise durchs Haus zum Vorschein gekommen ist. Wo esst ihr am liebsten?



Liebe Grüße
Sonja und Charly

Kommentare:

  1. Ich esse überall *lach* Das ist der Vorteil, wenn man keine Kinder hat - ich muss niemandem ein Vorbild sein :-) Unsere Tiere essen in der Küche ihre Hauptmahlzeit - Trockenfutter bekommen die Katzen im Vorzimmer (da steht ihr Fummelbrett) und der kleine Wolf frisst seine Leckerlis auch im Vorzimmer.

    Alles Liebe nima

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  2. Genki und Momo haben zwar einen festen Futterplatz, aber manchmal, wenn Genki nicht so recht Essen will und garnicht erst in die Küche kommt, trage ich den Napf auch Mal zu ihm und stelle ihn ihm vor die Nase - Da wird dann ebenso gegessen, egal wo das ist. Beim Essen scheinen die beiden wenig Vorlieben für einen festen Platz zu haben. Ganz anders sieht es mit Knabberkram aus. Den gibt es meistens, wenn wir uns Abends auf der Couch gemütlich machen. Genki isst dann seine Knabberstangen und Co. immer auf dem Sofa auf seiner Decke und Momo immer im Hundebett im Wohnzimmer. Wenn ich die Sachen irgendwo anders hinlege, werden sie auch immer an genau diese Orte verschleppt und erst dort gegessen. Lediglich unser Bett taugt wohl als alternativer Ort, denn da wollen sie die Sachen auch gerne hin verschleppen und ich muss immer aufpassen, weil ich eigentlich keine Krümel von Tierinnereien in meinem Bett will.

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  3. Aaron hat seinen Napf in der Küche und isst aber Leckerchen und Co, da wo er sie halt hinschleppt. Mit Vorliebe bei Sonnenschein im Garten ;-)
    ich nasche überall da, wo ich auch mal zum Lesen sitze. Aber im Prinzip habe ich meine Ernährung im Griff und werde nichts ändern.
    Bei Aaron teile ich auch gezielt zu :-)
    liebe Grüße
    Sandra und Aaron

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  4. I do have a spot where my feeding mat and bowl go but to be honest I don't care where I eat as long as I get fed….often!
    Loves and licky kisses
    Princess Leah xxx

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  5. Socke isst überall…. Sie isst im Auto, auf der Fahrt, auf dem Parkplatz, in Restaurants, in der Betreuung und im ganzen Haus, egal, wo wie ihr das Futter anbieten.

    Bei mir ist es so, dass ich immer am Esstisch esse oder im Dienst am Schreibtisch. Auto, Couch oder Bett sind für mich tabu. Das hat aber damit zu tun, dann ich seit langer Zeit nur zweimal am Tag zu bestimmten Zeiten esse und nichts zwischendurch.

    Ich finde die Gedanken zu den Gewohnheiten aber sehr interessant.

    Viel Erfolg bei Deinem Experiment….

    Viele liebe Grüße
    Sabine mit Socke

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  6. Hey,
    ich fange mal bei Adgi an. Geknuspert wird in der Stube auf seinem Teppich. Egal, wo ich ihm es in die Schnute schiebe.
    Vor Weihnachten gab es Fressen immer in der Stube. Aber da sollte nun der Baum stehen. Also haben wir den Plan endlich umgesetzt und die Näpfe in die Küche gestellt. (Sabber auf dem Laminat macht sich nicht sooooo gut).
    Das spannende an der Sache ist, dass der Kater es wesentlich schneller begriffen hat. Der Hund rennt noch immer in die Stube, wenn die Waage piept.

    Oh ja, das mit der Gedankenreise ist schon verrückt. Ich sitze eigentlich immer auf dem Sofa, wenn ich nasche. Für mich ist die Küche ein rotes Tuch. Ich kann dort nicht sein, ohne mir was in den Mund zu stecken. Und die Arbeit ist auch schwer. Da nasche ich am meisten und kann am schwersten nein sagen.

    Ganz liebe Grüße und halte uns auf dem Laufenden.

    Anika und Sabber-Adgi

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  7. Das sind sehr interessante Überlegungen. Emma und Lotte bekommen ihr Futter immer in der Küche. Rambo muss in einem anderen Raum fressen. Sonst würde sich Emma noch über das Katzenfutter hermachen ;-) Wir essen eigentlich auch immer in der Küche. Sogar ich nasche meine Schoki in der Küche (Abends wenn ich mit Lotte noch eine kurze Runde gedreht habe. Ist eine blöde Angewohnheit) Höchstens am Wochenende trinken wir nachmittags gemütlich unseren Kaffee (ich, mit Kuchen) im Wohnzimmer.
    Liebe Grüße vom Emma und Lotte Frauchen

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  8. Echt ein gutes Januarthema, Frauchen meint nämlich mein Ärschchen werde immer breiter. Ich kann natürlich überall fressen, haptsache es gibt etwas für meinen grossen Schlund. Mein Napf steht in der Küche und die Knochen werden mir auf meinem Liegeplatz serviert, verspeisen tue ich diesen - wie Aaron bereits geschrieben, am liebsten an der Sonne im Garten.
    Die nie satte Ayka

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  9. Hi, ich esse am liebsten beim Couchtisch und dabei sitze ich am Boden..lach...Lady bekommt ihr Essen immer am selben Platz in einem Nebenraum. Lg Claudia

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  10. Bei uns haben die Hunde für "normales" Futter einen sehr festen Platz - da steht eine Futterbar mit Wasser und Trockenfutter und auch alles andere an Futter gibt es dort.
    Bei Leckereien sieht das ganz anders aus - da gibt es bei uns keine Rituale oder orte ... da wird dort gefuttert, wo es gereicht wird ;) Wobei beide Hunde sich gerne zum längeren Kaugenuss dann auf die Schaffelle im Wohnzimmer zurückziehen!

    Liebe Grüße,
    Isabella mit Damon und Cara

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  11. Die Sachen,die ich nicht essen sollte, schiebe ich mir immer auf dem Sofa rein...:-), die ganz gesunden esse ich immer brav am Küchentisch. Viellecht sollte ich das Sofa meiden..kicher..
    glg Susanne

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