Mein Hund verkloppt fremde Menschen an der Haustür




In unserem Haus sind neue Freunde stets willkommen. Sie werden von mir höflich ins Haus gebeten und man quatscht, lacht und lernt sich näher kennen. Seit Charly bei uns ist, kann ich das nicht mehr machen. Warum das denn? Charly lässt keinen fremden Menschen ins Haus. Für uns ist es mittlerweile zur Routine geworden, ihm in solchen Fällen einen Maulkorb umzulegen. Klappt auch wirklich gut. Am Anfang hat er trotz Maulkorb randale gemacht. Mittlerweile schnuppert er an dem Besucher und verzieht sich danach in sein Körbchen.


Wer mich kennt, weiß, dass ich nicht nur die Sonnenseiten von Charly preisgebe, sondern eben auch die Schattenseiten. Eigentlich verstehen sich Charly und ich mittlerweile richtig gut. Der Rückruf klappt erstaunlich gut, er kann alleine blieben, ohne das Haus in ein Schlachtfeld zu verwandeln. Er läuft locker an der Leine und lässt seine Erzfeinde links liegen. Yeahh. Seine Futtermäkeligkeit haben wir durch einen kleinen Trick in den Griff bekommen. Jaaa, ich bin heute noch erstaunt, wie einfach das war. Für uns ist Charly der perfekte Hund. Wenn nur nicht das Problem mit neuen Freunden wäre.

Natürlich könnte ich jetzt den Kopf in den Sand stecken und mir selbst einreden, dass ich genug Freunde habe. Ha ha. Was nützt mir monatelanges Training mit dem Maulkorb, wenn er ohne jedesmal in sein altes Muster zurückfällt? Charly ist leider nicht nur lieb, nein, er verkloppt [beißt] gerne fremde Menschen. Über die Monate wird der Frust immer größer. Bei meiner Fellnase und bei mir. Charly denkt, wir haben die Situation an der Haustür nicht im Griff und übernimmt die Verteidigung. Einer muss ja auf die dusseligen Zweibeiner aufpassen.


 Ich soll Besucher verkloppen [beißen]? Wie kommst du denn darauf?!





In Situationen, wenn es außerplanmäßig an der Haustür läutet und der Maulkorb wieder einmal nicht auffindbar ist, jaaa, da wird es lustig. Und wisst ihr was? Ich habe es so satt. Warum reagiert Charly nur so heftig auf fremde Menschen? Diese Frage habe ich mir nächtelang gestellt. Was machen wir falsch? Was ist der Auslöser für seine Aggression? Mittlerweile haben sich dicke Augenringe um meine müden Augen gebildet. Eine Antwort habe ich nicht gefunden. Und jetzt kommt ihr ins Spiel. Ich möchte von euch wissen, wie ihr mit Besuchern umgeht. Wie begrüßt ihr mit eurem Hund fremde Menschen an der Haustür? Was macht ihr? Nimmt der Besucher leckere Hundekekse mit? Oder beachtet er den Hund nicht?

Wer hat Lust uns eine Begegnung an der Haustür zu beschreiben? Hier in den Kommentaren oder in einem Beitrag auf euren Blog. Ihr würdet mir damit sehr helfen. Denn manchmal hat man einfach ein Brett vor dem Kopf. Genau wie bei Charlys Futtermäkeligkeit. Es war nur eine Kleinigkeit, die wir verändert haben. Dass wir damit eine so große Wirkung erzielen, hätte ich nie im Leben gedacht. Auch an der Haustür gibt es eine Lösung. Da bin ich mir ganz sicher. Bitte helft uns!



Hat da gerade jemand an der Haustür geklingelt???





Liebe Grüße
Sonja & Charly


Kommentare:

  1. Einen Maulkorb brauchten wir nie, was aber nicht heißt, dass es bei uns immer gesittet ablief. Anfangs hat mein 36-Kilo-Brummer vor Freude alles umgerannt, was sich nicht rechtzeitig links und rechts in die Rhododendren retten konnte. :D
    Heute ist es einfach Tagesform und auch davon abhängig, wer kommt. Bei meiner 82 Jahre alten Mutter freut er sich verhalten und nimmt Rücksicht, während er bei Hundeleuten offenbar immer noch davon ausgeht, dass sie mit seiner aufschäumenden Brausetabletten-Freude umgehen können.
    Oh, es hat geklingelt .... wir gehen dann mal öffnen.... LG, Birgit und Finley

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  2. Hallo Sonja&Charly,
    wenn bei uns jemand an der Tür klingelt, fängt Lady mal an zu bellen! Sie signalisiert uns das jemand kommt und anschließend läuft sie Richtung Tür. Aber sobald sie den "Menschen" sieht, egal ob fremd oder bekannt, freut sie sich und wedelt mit dem Schweif und will gestreichelt werden. Ich muss sie dann eher deswegen wegziehen, weil ich nicht möchte das sich Andere dadurch bedrängt fühlen. Lady erdrückt einen fast *grins* LG Claudia&Lady

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  3. Ohje, das ist wirklich ein großes Problem. Leider haben wir keinen Tipp für euch. Bei uns geht das Problem eher in die gegenteilige Richtung: Wenn es bei uns an der Haustür klingelt, explodieren Genki und Momo vor Freude und ich habe fast eher Probleme, sie zurückzuhalten, wobei das inzwischen auch einigermaßen zufriedenstellend klappt. Wenn es nach den beiden ginge, würden sie am liebsten den ganzen Tag neue fremde Leute in der Wohnung haben.
    Egal ob Wildfremde Person oder alte Bekannte - Genki und Momo freuen sich gleichermaßen.
    Ich hatte damals, als Genki neu bei uns einzog, eine Broschüre für Welpen vom Tierarzt, da stand ein etwas merkwürdiger Tipp drin: Man solle den Welpen nicht von Anfang an vor allem schonen wollen, sondern am besten gleich in der ersten Woche eine Party in der Wohnung schmeißen und jeder Gast solle den Hund freudig begrüßen und am besten noch Leckerchen geben. Das war jetzt kein Tipp, den ich an sich befolgt hätte, nur hat es sich bei uns tatsächlich ohnehin so ergeben, dass mein Mann kurz nach Genkis Einzug seinen Geburtstag feierte und dazu gerne richtig viele Leute eingeladen hat. Natürlich fand fast jeder den kleinen Welpen unglaublich süß und die Gäste haben sich fast darum gekloppt, wer nun mit ihm spielen darf. Ob das tatsächlich einen Einfluß darauf hatte, wie Genki heute auf Besuch reagiert, weiss ich nicht, aber geschadet hat es scheinbar nicht.

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  4. Also meine Angel reagiert mit viel Gebell wenn es an der Tür klingelt. Wenn es Bekannte sind gibt sie recht schnell Ruhe. Aber bei Fremden hört sie kaum mehr auf zu bellen, leider... ich habe auch noch kein "Rezept" gefunden, damit es besser klappt. Und wenn sie nicht mehr bellt dann knurrt sie weiter... wobei die Fremden sie ja gar nicht beachten, sie bräuchte sich somit gar nicht bedroht fühlen. Naja ich werde irgendwann, genau wie ihr auch, eine Lösung finden.
    LG Corina und Angel

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  5. Als Rico bei uns einzog war er "schon" sechs Monate alt und wir die zweiten Besitzer. Ich hab keine Ahnung was er vorher erlebt hat, aber er hat unglaubliche Angst vor fremden Männern. Wenn er sich dann bedrängt fühlt, beisst er zu, ohne vorher noch mal zu warnen.
    Er braucht zum Beispiel einfach Zeit, sich diese Menschen genau anzuschauen. Das heißt in unserem Alltag, er darf nicht mit zur Tür wenn wir nicht genau wissen wer dort steht, sondern muss im Hintergrund warten. Wenn dann eine für ihn fremde Person rein kommt, darf diese ihn weder anschauen noch ansprechen, auch nicht berühren. Man kann dann richtig sehen wie Rico diese Person beobachtet und drüber nachdenkt. Nach ein paar Minuten ist dann alles ok und er kommt ein wenig näher. Wenn er das gemacht hat ist alles in Ordnung und er kann gefahrlos gestreichelt werden (ausser von einem Kumpel meines Bruders, den er von Anfang an kennt, ihn aber jedes mal wieder attakiert...)
    Liebe Grüße
    Jasmin mit Nora, Rico und Sam

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  6. Rosi ist auch eher eine von der Sorte: ich freu mich, ich freu mich *hüpf, hüpf*
    Wir versuchen ihr das Hochspringen abzugewöhnen, da das drinnen und draußen ein Thema ist. Weshalb wir auch immer die Schleppleine dranlassen, um schneller ranzukommen.
    Ich hatte gelesen, dass man Hunden immer eine Alternative geben soll. Daher dürfen sie die Leute erst streicheln, wenn sie sitzt. (Wenn sie nicht hochspringt, dann darf sie natürlich auch auf allen Vieren gestreichelt werden, aber das kommt eher selten vor).
    Mit Verkloppern kenne ich mich daher weniger aus, aber findet er Charly irgendwas besonders toll? Rosi fährt super auf ihren Ball ab. Vielleicht dass zuerst du oder auch der Besuch beim Reinkommen das Spielzeug schmeißt? Ansonsten bin ich leider auch überfragt, wünsche dir aber ganz viel Glück, dass ihr's bald hinbekommt!
    Liebe Grüße
    Nina & Rosi 🐶

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  7. Ich kann Dir leider keinen Tipp geben. Wenn fremde Leute ins Haus kommen, nehmen wir Socke aus der Schusslinie, denn Socke reagiert wie Charly.

    Dabei ist es nur der erste fremde Besuch der problematisch ist. Andernfalls hätten wir das Haus ja nicht renovieren können, denn da kommen jeden Tag mehrere fremde Menschen ins Haus.

    Wir nehmen Socke aus der Schusslinie und bringen sie in die erste Etage, meist ins Schlafzimmer. Hier ist sie ruhig und entspannt.

    Kommen die Besucher wie Handwerker immer wieder, finden die ersten Kontakte an der Leine statt. Haben die Handwerker Angst vor Hunden, gibt es keinen Kontakt.

    Von Mal zu Mal wird es besser und Socke akzeptiert die Menschen. Freunde und Bekannte sind herzlich willkommen. Denen wird immer eine Spielzeug gebracht.

    Wir haben lange überlegt, was wir tun sollen. Uns ist wichtig, dass Socke anschlägt und unliebsame Besucher verbellt. Leider ist das so.
    Es war uns aber ganz wichtig, dass Socke bei fremden Besuch die Chance hat zu entspannen. Da dies im Schlafzimmer gut klappt, ist es unser Weg.

    Wir stellen aber fest, dass es für Socke immer leichter wird, fremde Menschen im Haus zu akzeptieren. Insoweit haben die monatelangen Arbeiten etwas Gutes. Socke scheint zu wissen, was geschieht und geht schon freiwillig mit ins OG. Ist der Besuch weg, muss alles ordentlich abgeschnüffelt werden und durch ein Bellen einmal angezeigt werden, dass jemand Fremdes im Haus war.

    Viele liebe Grüße
    Sabine mit Socke

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    1. Also ich finde auch, nimm ihn doch einfach aus der Schusslinie, falls Du das noch nicht ausprobiert hast. Vielleicht ist er dann auch so entspannt wie Socke - und Du gleich mit... :-)))

      Falls er sich nämlich unwohl bis ängstlich fühlen sollte mit Fremden im Haus (was sich so durch einen Blogbeitrag natürlich mehr als schlecht beurteilen lässt), dann nützt Charly der Maulkorb an sich erst mal nichts. Nur Euren Besuchern... :-)))))

      Charly an sich bleibt ja der gleichen Situation ausgesetzt - nur für ihn noch aussichtsloser als vorher, da Du ihn jetzt noch seinen strategischen Mechanismen beraubt hast. Das muss ja frustrierend sein, welche Motivation auch immer hinter seinem Verhalten stecken mag.

      Ihn aus der Schusslinie zu nehmen, wäre auf jeden Fall eine einfache Lösung, vorausgesetzt es funktioniert und er kann sich in einem anderen Raum entspannen!!! Und da es ja offensichtlich nur im Haus vorkommt, dass er andere Menschen anfällt/beißt (?), würde ich persönlich keinen rießen Trainingsaufwand fahren, wenn sich ein Problem so aus der Welt schaffen lassen würde. Auch ihr werdet sicherlich ein schnell erreichbares Zimmer in der Nähe eurer Haustür haben oder der Maulkorb für unerwarteten Besuch hängt gleich an der Haustür... :-))))

      Viel Erfolg und liebe Grüße

      Andrea mit Linda

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  8. Emma und Lotte bellen wenn es klingelt. Das ist auch gut so, weil ich manchmal die Klingel nicht höre. Von Lotte werden alle Besucher, egal ob fremd oder bekannt, freudig begrüßt. Sie denkt, jeder der kommt hat Leckerchen in der Tasche. Emma mag keine fremden Besucher. Lässt sie aber hinein und geht beleidigt in ihr Körbchen. Neugierig ist sie aber doch und muss den Besucher nach einer Weile mal vorsichtig abschnuppern. Leckerchen nimmt sie von keinem Fremden. Leider fängt sie dann wieder an zu bellen wenn der Besucher aufsteht und wieder gehen möchte.
    Liebe Grüße vom Emma und Lotte Frauchen

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  9. Leider habe auch ich keinen wirklichen Rat oder gar Tipp für euch - besonders, da ich weiß aus welch unterschiedlichen Gründen heraus so etwas entstehen kann. Bei uns war es mit Dingo und Lady immer sehr entspannt. Damon fing dann mal an ähnlich zu reagieren - allerdings nicht aggressiv. Bei ihm war es einfach die Erwartungshaltung, die ihn zu so einer Übersprunghandlung brachte. Er hatte sich immer an Lady orientiert und die blieb einfach gerade da liegen, wo sie war. Damon ist dann am Anfang bei jedem Klingeln zu ihr gegangen und hat gewartet ... und die meisten Besucher am Anfang kamen dann zu ihm (klein und niedlich) oder haben ihn schon gelockt ... so war unser Problem geboren: "Die wollen eh alle zu mir und mich knuddeln ... lasst mich gleich hin!" und daraus wurde dann ein manchmal unhöfliches "Wie - Du knuddelst mich nicht!" Bei Damon half Ignoranz.
    Laika war eher wie Lady und wenig interessiert an Besuchern.
    Cara ist wieder ganz anders und auch eher ängstlich - besonders gegenüber Männern. Bei ihr hilft auch eine anfängliche Absicherung durch Distanz (Zwischentür) und wenn der Besuch ganz in die Wohnung kommt, dann steht es ihr frei zu kommen oder sich zurückzuziehen. Aber bei echter Aggression ist nichts davon eine praktikable Lösung.
    Ich wünsche euch noch viel Glück und eine hilfreiche Idee.

    Liebe Grüße,
    Isabella mit Damon und Cara

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  10. Wo ich gerade gelesen habe, dass sich der eine Hund am anderen orientiert: hat Charly nen Hundekumpel, der euch zu Hause besuchen kann? Vielleicht dann diesen öfters klingeln und kommen lassen... oder aber dass er schon da ist und dann fremde Menschen kommen, damit Charly dann sehen kann, dass der andere Hund sich freut?
    War nur grad so ne Spontanidee, wobei ich natürlich keine Ahnung habe, ob sich das realisieren lässt... 😇

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  11. Die Haustür - besonders wenn es klingelt - ist auch Skadis feind. Besucher mag sie nicht. Sie verbellt sie. Gebissen hat sie aber noch nicht. Das liegt wohl am Management.

    Wir machen es so:
    Wenn es klingelt kommen Inuki und Skadi in den Garten (oder damals als wir noch kein Haus hatten in ein anderes Zimmer). Erst wenn wieder Ruhe eingekehrt ist bei den Hunden und bei dem Besuch lasse ich Inuki und Skadi dazu. Grundsätzlich haben Inuki und Skadi während eines Besuches auf ihrem Platz zu bleiben. Eine Zeit lang hatte Skadi sogar eine Box wo sie rein durfte.

    Ich habe die Erfahrung gemacht dass dieses konstante "auf deinen PLatz/in die Box" eine Menge Stress bei ihr raus nimmt. Zusätzlich darf der Besuch Skadi nicht ansprechen, anfassen oder angucken.

    Während unserer Hochzeit hatten wir ziemlich viel Besuch. 10 Menschen in unserer Küche - und Skadi mittendrin. Sie durfte sich frei bewegen weil sie wirklich zu jedem lieb gewesen ist (nachdem sie aus dem Garten wieder rein durfte). Hätte Skadi gestresst gewirkt hätte ich sie wieder in den Garten oder auf ihrem Platz geschickt.

    Seit der Hochzeit hatten wir keinen Besuch mehr - aber meine Routine (erst die Hunde raus, dann auf den Platz) bleibt die gleiche. Vielleicht schreibe ich da auch einen Blog Artikel zu :D

    Liebste Grüße
    Dani mit Inuki und Skadi

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  12. Nach sehr unterschiedlichen Erfahrungen mit unseren beiden älteren Hunden - von Verteidigungsbereitschaft bis Schlabberküsse... - waren wir dann schlau geworden und haben den dritten Hund gleich als Welpen an einen Zimmerkennel gewöhnt. Dieser wurde bald als geliebte Rückzugshöhle geschätzt. Wenn es klingelte, gab es Leckerchen im Kennel und die Kenneltür ging mal zu. War der Besucher hundefest, durfte der Welpe dann nachher raus, wenn er still und artig war. Irgendwann wurde der Kennel später durch einen (zweiten) Korb ersetzt. Heute nach 8 Jahren bellt der Hund zwar, wenn es klingelt, geht dann aber entweder in den Korb oder setzt sich auf Kommando ab.
    Bei unserem ersten Hund hörte das Theater erst auf, als er alt und taub war. Die Klingel wurde nicht gehört und wegen jedem Besucher wollte er sich auch nicht mehr aufregen...
    Liebe Grüße
    Andrea

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  13. Als erstes möchte ich mich recht herzlich bei euch allen bedanken. Ihr habt mir mit euren Kommentaren sehr geholfen. Ich halte euch selbstverständlich auf dem Laufenden, wie es mit uns weitergeht ...

    Liebe Grüße
    Sonja und Charly

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  14. Viel Erfolg - auch wenn ich nichts zu diesem Thema beitragen kann - denn für mich sind alle Besucher einfach Freunde.
    Ayka

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  15. Huhu,
    Wir haben mit unserem 30kg Rottweiler Mix ähnliche Probleme :( Mittlerweile haben wir eine leichte Verbesserung geschafft:
    Wenn es klingelt (oder am besten schon vorher bei angekündigtem Besuch)"sperren"wir unseren Teddy in einen Raum,lassen den Besuch in ruhe rein und dann gehe ich zu Teddy fixieren ihn zwischen meinen Beinen und dann darf er den Besuch sehen. Dann macht er natürlich Radau und will loslegen,er bleibt aber fixiert (erst durch die Beine dann vorne an der Brust durch meine Arme)und wird von mir durch kuscheln und gutem zureden beruhigt. Der Besuch ist dabei für ihn sichtbar.Wenn Teddy ruhig ist,also selbst nicht mehr so gestresst ist,darf er den Besuch begrüßen. Je nach Besuch freut er sich und lässt sich kuscheln oder schnüffelt kurz und zieht grummelnd ab.
    Ich hoffe,dass wir ihn durch diese Art des Umgangs nicht noch mehr stressen sondern ihm helfen,aber das weiss man ja leider oft erst später.
    Aber vielleicht hilft es euch bzw gibt dir Anregungen ;)

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  16. Liebe Sonja, Euch hat der liebe Himmel blogtechnisch mir vor die Füße kullern lassen. Noch kann ich von keinen Katastrophen berichten, bin mir aber sicher, daß auch wir sie noch erleben werden. Bei Futterverweigerung weiß ich ja Dank Dir schon, was zu tun ist. Und Leute an der Tür...? Keine Ahnung, was wird. Wir werden sehen. Übrigens finde ich es sehr sympathisch von Dir, daß so ehrlich erzählst. Vielen Dank dafür! Ich werde es auch so handhaben. Liebe Grüße

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